Kulturhistorisches Museum Magdeburg: „Aufbruch in die Gotik – der Magdeburger Dom und die späte Stauferzeit“


Die Heilige Kunigunde aus Bamberg, eines der wertvollsten Exponate der Ausstellung, und Monika Fleischmann, ebenso aus Bamberg, sind zwei der offiziellen Gesichter die in den europäischen Medien für den "Aufbruch in die Gotik" werben.

Im Jahr 1209 legte der Magdeburger Erzbischof Albrecht II. den Grundstein für die erste Kathedrale auf deutschem Boden, die in der neuen, aus Frankreich stammenden Bauform der Gotik errichtet wurde. 800 Jahre nach seiner Grundsteinlegung ist der Dom zu Magdeburg heute eines der bedeutendsten deutschen Bauwerke dieser Epoche und die zweitgrößte gotische Kathedrale Deutschlands nach dem Kölner Dom. Seine mächtigen Mauern stehen eindrucksvoll für den Beginn einer mittelalterlichen Epoche, in der sich die Welt der Menschen grundlegend veränderte.

Kostbare originale Leihgaben aus insgesamt 10 europäischen Ländern und den USA verwandeln das Kulturhistorische Museum Magdeburg für die Zeit der Ausstellung in eine Schatzkammer auf Zeit. Auf 1000 qm Ausstellungsfläche thematisieren insgesamt 400 Exponate, darunter wertvolle Goldschmiedearbeiten, kostbare Handschriften wie der "Sachsenspiegel" , die "Statue der Heiligen Kunigunde" und der bisher noch nicht öffentlich ausgestellte Sarg der "Editha" die Zeit des 13. Jahrhunderts wieder auferstehen lassen.

Weitere Informationen:
www.khm-magdeburg.de/
www.gotik2009.de

Bildtext: Zwei Bambergerinnen werben bundesweit für die große Epochenausstellung "Aufbruch in die Gotik". Die Statute der Heiligen Kunigunde ist eines der Glanzpunkte der Ausstellung, Monika Fleischmann wurde als die "Besucherin" für die offiziellen Ausstellungsfotos des Fotographen Frank Boxler (Stern, Focus, Bild, WELT) ausgewählt.

)Die Links wurden am 01.09.2009 getestet.)