Franz Marc Museum zeigt: Franz Marc – Wie sieht ein Pferd die Welt?

Kochel am See. – „Gibt es für einen Künstler eine geheimnisvollere Idee als die, wie sich wohl die Natur in dem Auge eines Tieres spiegelt? Wie sieht ein Pferd die Welt oder ein Adler, ein Reh, ein Hund?“ – Als Franz Marc 1911/12 diese Zeilen schrieb, hatte er in jahrelanger, intensiver Arbeit die Komposition für seine großen Pferdebilder entwickelt, für seine heute so bekannten und beliebten Gemälde, auf denen die Tiere und ihre innige Verbindung zur Natur das zentrale Motiv sind und zum Symbol für sein Natur- und Weltverständnis werden.

Im Franz Marc Museum sind jetzt Gemälde wie „Große Landschaft I“ sowie wiederentdeckte Fragmente aus Stuttgart und New York. Hinzu kommen zahlreiche Zeichnungen, Gemälde und Arbeiten auf Papier, die Einblick in das Atelier des Künstlers geben.

Franz Marc, Zwei Pferde, 1910 Tempera über Bleistift auf Papier, 13,4 x 21 cm Franz Marc Museum, Kochel a.See, Stiftung Etta und Otto Stangl

 


Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Doerner Institut der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München. Sie ist

bis 18. Februar 2018 zu besichtigen. Zeitgleich können die Besucher die Ausstellung „Hinterglasmalerei zwischen Volkskunst und Avantgarde“ bewundern.(Quelle: Franz Marc Museum)

 

Sprachen zur Eröffnung (v.l.): Claudia Kreile, Kuratorin, und Cathrin Klingsöhr-Leroy, Direktorin Franz Marc Museum.

Weitere Informationen:
www.franz-marc-museum.de

 

Titelbild: Franz Marc, Pferde auf Bergeshöhe gegen die Luft stehend, 1906, 12,5 x 10,2 cm. Rote und schwarze Kreide und Deckweiß auf Papier, laviert. Aus Skizzenbuch IV, p.2 Franz Marc Museum, Kochel a. See, Franz Marc Stiftung. Foto: Claus Hansmann, Stockdorf