Staatlichen Museen zu Berlin: Französische Meisterwerke aus dem Metropolitan Museum


„Die schönsten Franzosen kommen aus New York“ – Französische Meisterwerke des 19. Jahrhunderts aus dem Metropolitan Museum of Art, New York sind bis 7. Oktober 2007 zu Gast in der Neuen Nationalgalerie Berlin. Gemälde und Skulpturen der französischen Kunst des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung des Metropolitan Museum of Art, New York. Umbau und Erweiterung der Galerien im Metropolitan Museum of Art führen zu der einmaligen Möglichkeit, diese bedeutenden Kunstwerke in Europa zu sehen. Die Neue Nationalgalerie ist die einzige europäische Station der Ausstellung.

Das Metropolitan Museum of Art beherbergt die größte und bedeutendste Sammlung französischer Kunst des 19. Jahrhunderts neben der des Musée d’Orsay in Paris. Noch nie in seiner über 100jährigen Geschichte hat das Metropolitan Museum so viele seiner Schätze verliehen.“Einige dieser Meisterwerke verlassen das Haus zum ersten Mal, andere werden es wohl zum letzten Mal verlassen“ so Philippe de Montebello, Direktor des Metropolitan Museums of Art. Herausragende Höhepunkte dieser Epoche wie Ingres „Odaliske in Grisaille“, Courbets „Frau mit dem Papagei“, Manets „Im Boot“, Degas „Die Tanzstunde“, Monets „La Grenouillère“, Gauguins „Ia Orana Maria (Gegrüßet seist Du Maria)“ und Rodins ergreifende Skulptur „Die Bürger von Calais“ sind unter den Exponaten. Einzelnen Künstlern wie z.B. Corot, Courbet, Manet oder Monet können aufgrund der Vielzahl der Werke ganze Räume gewidmet werden.

Dem Besucher präsentiert sich mit dieser Ausstellung die aufregende Vielfalt dieser Kunst in einer in deutschen Museen sonst nirgends vorhandenen Breite. Auf Zeit ergänzt sie die hervorragenden Bestände deutscher und französischer Kunst dieser Epoche in der Alten Nationalgalerie zu einem umfassenden Panorama dieser großen Zeit der Neuerungen und Umbrüche. Mit ihrem Gastspiel in Berlin zeigt die Ausstellung die enge Verbindung der Kunstachsen Paris “ Berlin und Paris “ New York seit mehr als 100 Jahren auf und beleuchtet damit auch die historische Vorreiterrolle der Sammlung der Berliner Nationalgalerie.

Die Ausstellung ist eine Kooperation der Staatlichen Museen zu Berlin und des Metropolitan Museum of Art New York. Sie wird durch den Verein der Freunde der Nationalgalerie ermöglicht, der allein die finanzielle und organisatorische Verantwortung trägt. Als Hauptsponsor konnte die WestLB AG gewonnen werden. Mit Unterstützung der Deutschen Telekom AG als Projektsponsor konnte für diese Ausstellung ein völlig neuartiges Ticketingsystem entwickelt werden, das es den Besuchern erlaubt, ihre Wartezeit flexibler zu gestalten.

Die über 2.300 angebotenen Führungen wurden innerhalb weniger Tage im Vorverkauf vergeben. Aufgrund von Stornierungen können jedoch immer wieder einzelne Führungen angeboten werden. Neben den Führungen gibt es als weiteren Service für Besucher am Wochenende wieder die „Live!Speaker“ genannten Ciceroni in der Ausstellung. Ihre Aufgabe ist es, die Fragen der Besucher zu beantworten und einführende Erläuterungen in die Ausstellung zu geben. Das „Live!Speaker“-Projekt wird durch „Brigitte“ gefördert.
Wegen der starken Resonanz auf vorab buchbare Angebote (VIP-Tickets und Führungen) wurde erstmalig das sogenannte „Earlybird-Ticket“ eingeführt: Dieses ermöglicht auswärtigen Gästen – und Berliner „Frühaufstehern“ – an einem selbst zu bestimmenden Wochentag als erste Besucher eines jeden Tages den Ausstellungsbesuch ohne Wartezeit. Der Einlass in
die Ausstellung erfolgt wochentags immer zwischen 8.00 und 8.30 Uhr mit gebuchtem Online-Ticket. Die Dauer des Ausstellungsbesuchs ist unbegrenzt. Earlybird-Tickets sind
immer die ersten 1.000 Tickets des Tages und daher nur begrenzt verfügbar.

Quelle: Neue Nationalgalerie

Weitere Informationen unter www.metinberlin.org

(Der Link wurde am 12.07.2007 getestet.)