Deutsches Grünes Kreuz: Vorsicht bei Reisen in der Schwangerschaft


Wichtig ist nur, dass werdende Mütter bei der Planung und unterwegs auch an die Gesundheit denken, so der „Ratgeber aus Ihrer Apotheke“ in seiner Ausgabe vom 1. Juli 2007. Tropische oder subtropische Klimazonen und extreme Höhenunterschiede sollten Sie grundsätzlich meiden. Luftdruck ab etwa 1.800 Metern kann Mutter und Kind in Sauerstoffnot bringen.

In fernen Gefilden drohen extreme Hitze und unbekannte Krankheitserreger, die Mutter und Kind gefährlich werden könnten. Achten Sie auf hohen Hygienestandard und eine gute medizinische Versorgung.

Viele Mediziner empfehlen, mit dickem Bauch bevorzugt innerhalb Europas zu verreisen. Eine Fahrt in den sonnigen Süden, an die Nordsee oder in den Schwarzwald ist eine gute Möglichkeit, sich rundum zu erholen und auf den anstrengenden „Endspurt“ vorzubereiten. Abenteuerreisen, Extremsporturlaub oder stressige Gruppenreisen sind für Schwangere natürlich tabu.

Bevorzugt sollten werdende Mütter im zweiten Schwangerschaftsdrittel auf Tour gehen “ also etwa zwischen dem fünften und siebten Monat. Denn in dieser Zeit fühlen sich Frauen meist besonders wohl in ihrer Haut. Die anfänglichen Beschwerden wie Übelkeit und Müdigkeit gehören der Vergangenheit an, und der Bauch ist noch nicht so groß und schwer, dass er ständig im Wege ist und die Beweglichkeit beeinträchtigt. Auch die Gefahr einer Fehlgeburt ist jetzt wesentlich geringer als im ersten Schwangerschaftsdrittel.

Mit ins Handgepäck gehören auf jeden Fall der Mutterpass und die Krankenversichertenkarte. Wer ins Ausland reist, sollte unbedingt eine Reisekrankenversicherung abschließen. Wichtige Telefonnummern “ beispielsweise die des Frauenarztes “ sollten Schwangere ebenfalls griffbereit haben.

Ein sinnvoller Helfer für alle Fälle ist ein Wörterbuch in der Sprache des Urlaubslandes. Nützlich kann es für Frauen sein, die Begriffe wie „schwanger“, „Arzt“ oder „Krankenhaus“ bereits in der Landessprache zu beherrschen.

Mehr über dieses Thema und weitere Tipps für Reisen mit dem Auto, dem Flugzeug oder der Bahn lesen Sie im „Ratgeber aus Ihrer Apotheke“ / Ausgabe 7A/2007 (1. Juli 2007).

Quelle: Deutsches Grünes Kreuz e.V.

Weitere Informationen: www.dgk.de

(Der Link wurde am 18.06.2007 getestet.)