Prüfen – Rufen – Drücken: Jeder kann Leben retten

 

Die Helferquote beim Herzstillstand ist jedoch sehr gering: Nur knapp jeder Dritte beginnt vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes mit Wiederbelebungsmaßnahmen (Zahlen der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin). Dabei muss SOFORT gehandelt werden: Denn mit jeder einzelnen Minute, die bis zum Beginn der Reanimation verstreicht, verringert sich die Überlebenswahrscheinlichkeit um ca. 10 Prozent.

 

Zum Video klicken Sie bitte hier: https://www.youtube.com/watch?v=PAfc0H186WY&feature=youtu.be

 

Urheber: Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI), Nürnberg. Produktion: Warnken Media UG, medical film production, Münster. Nutzungsrechte: Die redaktionelle Nutzung des Filmbeitrags ist frei.

Der Kurzfilm zeigt, wie…

… eine Frau, begleitet durch Anweisungen der telefonischen Notrufzentrale, nach dem Prinzip „Prüfen – Rufen – Drücken“ lebenserhaltende Maßnahmen bei ihrem bewusstlosen Partner durchführt, bis der Notarzt eintrifft. Der Film zeigt: Es kann jeden treffen – immer und überall. Im kurzen Interview erklärt Dr. med. Andreas Bohn, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Münster, wie wichtig es im Notfall sei, nicht zu zögern, sondern sofort zu handeln.

Woche der Wiederbelebung vom 19. bis 25. September 2016

Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit ruft die Initiative „Ein Leben retten – 100 Pro Reanimation“ bundesweit zu Aktionen von Ärzten und Fachkräften in Kliniken, öffentlichen Gebäuden und auf Plätzen auf. Ziel ist es, mehr Menschen dazu zu ermutigen, im Ernstfall schnell zu handeln – und Leben zu retten.

Weitere Informationen:
www.einlebenretten.de

Titelbild: Prüfen – Rufen – Drücken: Jeder kann Leben retten