Mäßiger Weingenuss verbessert die Hirnleistung


Sie führen diesen positiven Effekt auf die im im Wein enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, die sogenannten Flavonoide zurück. Die Probanden, Männer und Frauen, mussten über einen Zeitraum von sieben Jahren regelmäßig verschiedene Tests zur Hirnleistung durchlaufen, in denen Wahrnehmung, Lernen, Gedächtnis und Denken geprüft wurden. Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass ein moderater Weinkonsum – ein bis zwei Gläser pro Woche – Vorteile gegenüber einem völligen Alkoholverzicht hatte.

Verantwortlich für den positiven Effekt des Weins halten die Wissenschaftlern die erwähnten Flavonoide, die außerdem vor Herz- und Kreislauferkrankungen schützen und Krebserkrankungen hemmen sollen. Das vor allem in der Schale von Weintrauben, aber auch in Himbeeren, Heidelbeeren, Pflaumen, Erdnüssen sowie Knöterichpflanzen vorkommende Flavonoid heißt Resveratrol.

Es wirkt antioxidativ, denn es unterbindet die Entstehung der sogenannten freien Radikale, die zu Zellschäden führen können, besitzt eine entzündungshemmende Wirkung und stärkt das Immunsystem. Resveratrol ist in hohen Mengen im Rotwein enthalten, denn bei der Herstellung von Rotwein werden durch das Vergären ganzer Trauben wesentlich mehr Wirkstoffe extrahiert als beim Gärungsprozeß von Weißwein. Resveratrol schützt bei den Pflanzen auch vor den Belastungen durch starke UV-Strahlung oder Ozon. Diese antioxidative Wirkung entfaltet das Flavonoid auch beim Menschen.

Übrigens kann man auch ohne den Konsum von Wein die Vorteile von Resveratrol nutzen, denn es gibt Resveratrol auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln ( zum Beispiel Resol). Diese alkoholfreie Alternative aus hochwertigem Weintraubenextrakt erhält man in der Apotheke. brä

Weitere Informationen:
www.koehler-pharma.de
(Der Link wurde am 20.10.2012 getestet.)