Heilpflanze des Jahres 2011: Rosmarin


„Durch seine natürliche, aktivierende und tonisierende Wirkung ist Rosmarin für eine immer älter werdende Bevölkerung ebenso hilfreich wie für jüngere Patienten mit Erschöpfungs- und Ermüdungszeichen“, hieß es in der Begründung. Zudem wirke er durchblutungsfördernd und krampflösend, bringe den Kreislauf in Schwung und stärke Herz und Verdauung. Seine „herausragenden gesundheitsfördernden und aromatischen Eigenschaften“ entfalte der Rosmarin ebenso in der Küche durch gezielten Einsatz als Gewürz.

Rosmarin eignet sich frisch und getrocknet sehr gut in der Küche als Würze für Fleisch, Fisch und Kartoffeln, gerne auch zur Herstellung von Marinaden und Grillöl. Besonders beliebt ist er in der Mittelmeerküche, zum Beispiel zusammen mit Knoblauch für Lammbraten oder für Wild, getrocknet ist er ein Bestandteil der Gewürzmischung Provence-Kräuter. Auch als Gewürz wirkt er verdauungsfördernd. Sein Aroma bewahrt er am besten, wenn man ihn erst gegen Ende der Garzeit an die Speisen gibt.

Herz- und nervenstärkenden Rosmarinwein kann man selbst zubereiten, indem man 40 Gramm frischen Rosmarin mit einem Liter nicht zu herbem Rotwein übergießt, ein bis zwei Wochen stehen lässt, dann abfiltert und nach Geschmack mit Honig süßt.
brä

Weitere Informationen:
www.nhv-theophrastus.de

(Der Link wurde am 16.02.2011 getestet.)