Brustkrebsfrüherkennung erleichtern


Das kündigte Arbeits- und Sozialminister Andreas Renner bei einer Feierstunde zur Eröffnung des Institutes für Frauengesundheit Baden-Württemberg in Tübingen an. Außerdem plane die Landesregierung einen Abgleich von Daten des Mammographie-Screenings mit dem geplanten neuen Krebsregister. „Es soll festgestellt werden, ob und in welchem Umfang Brustkrebserkrankungen zwischen zwei Screeninguntersuchungen auftreten. So kann die Qualität des Mammographie-Screenings als wichtigem Instrument der Brustkrebsfrüherkennung überprüft werden“, sagte der Minister. Dies sei umso wichtiger, als Brustkrebs zu den häufigsten Krebsarten gehöre, von denen Frauen betroffen sind. Jährlich erkrankten fast 50.000 Frauen in Deutschland an Brustkrebs. „Eine optimale Brustkrebsfrüherkennung kann eine Krebserkrankung zwar letztlich nicht verhindern. Eine frühe Diagnose kann jedoch die Heilungschancen verbessern und helfen, Leben zu retten. Die Landesregierung setzt sich deshalb dafür ein, die Früherkennung weiter zu stärken“, sagte Renner.

Quelle: Arbeits- und Sozialministerium