Mit CHIVA-Methode Krampfadern behandeln


Schweregefühl und Ziehen in den Beinen sowie Beschwerden nach längerem Stehen oder Sitzen plagen viele Menschen. Hierbei handelt es sich um typische Symptome von Krampfadern. Doch nur wenige kennen deren Risikofaktoren oder wissen, wie das Venenleiden entsteht. Dabei helfen oft bereits einige alltagstaugliche Verhaltensänderungen, die Erkrankung zu vermeiden. Treten dennoch andauernde oder stärkere Beschwerden auf, sollten Betroffene umgehend einen Facharzt aufsuchen. Schonende Hilfe bietet dann die CHIVA-Methode, deren Kosten bereits einige gesetzliche Krankenkassen übernehmen.

Mangelnde Bewegung Hauptursache von Krampfadern
Bei einem gesunden Menschen fließt sauerstoffarmes Blut aus den Beinen zurück zum Herzen. Venenklappen verhindern das Zurücklaufen des Blutes. Schließen diese Klappen nicht mehr richtig, beispielsweise aufgrund einer geschwächten Spannung der Venenwand, entsteht ein krankhafter Kreislauf. "Größere Mengen Blut verbleiben im Bein und überlasten dortige Gefäße. Eine sichtbare Dehnung der Adern ist die Folge", erklärt Dr. med. Erika Mendoza, Leiterin der Venenpraxis Wunstorf bei Hannover und Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für CHIVA e. V. Langes Sitzen oder Stehen begünstigt eine derartige Überlastung, denn es führt dazu, dass sich Blut in den Beinen staut. Auch enge Kleidung, geringe Flüssigkeitszufuhr, Hormonpräparate sowie erbliche Vorbelastung erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Krampfaderbildung. Mit diesem Wissen verfügt jeder über die Möglichkeit, sein individuelles Risiko zu minimieren. Lassen sich Venenleiden dennoch nicht vermeiden, bieten verschiedene Behandlungsmethoden Hilfe.

Betroffene sollten sich vor einem Eingriff daher ausführlich informieren, welcher Arzt welche Behandlung zu welchem Preis anbietet und wo eine integrierte Versorgung besteht.

Weitere Informationen: www.chiva.info

(Der Link wurde am 20.01.2008 getestet.)