Kranke Kinder gehören nicht in den Kindergarten


Masern, Mumps, Röteln und Windpocken werden nämlich genau wie Diphtherie, Drei-Tage-Fieber, Keuchhusten und Scharlach durch Tröpfcheninfektion übertragen, ebenso die gefährliche Hirnhautentzündung, die durch Bakterien wie Meningokokken Typ C verursacht wird. Doch auch Erwachsene können sich mit diesen „Kinderkrankheiten“ anstecken, wenn sie nicht geimpft sind oder die Krankheit bereits einmal durchgemacht haben. Bei ihnen nehmen diese Krankheiten sogar einen besonders schweren Verlauf. Gefahr besteht vor allem für nicht immune Schwangere; Masern, Mumps, Röteln und Windpocken können bei ihnen eine Fehl- oder Frühgeburt auslösen, einige Erreger auch zur Schädigung des Kindes führen. Wie lange die kranken Kinder zu Hause bleiben sollten, ist im Infektionsschutzgesetzt festgelegt und hängt von der Krankheit ab. Deshalb fordern auch viele Kindergärten zum Schutz der anderen Kinder ein ärztliches Attest, bevor die Kinder wieder in der Gruppe spielen dürfen.

Das Deutsche Grüne Kreuz informiert bis Ende 2007 mit der bundesweiten Aktion „Kindergarten “ (k)eine Zeit für Infekte“ über den richtigen Umgang mit und den Schutz vor Infektionskrankheiten. Die Broschüre zum Thema kann kostenlos gegen einen adressierten und mit 1,45 Euro frankierten DIN A5-Rückumschlag bestellt werden bei: Deutsches Grünes Kreuz e.V. Stichwort „Kindergarten “ (k)eine Zeit für Infekte“, Schuhmarkt 4, 35037 Marburg.
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