FH Lausitz: Wohlverdienter Ruhestand für Prof. Dr. Brunhilde Soffner


Sie hat sich in vielen Jahren große Verdienste bezüglich der Entwicklung des Fachbereiches Sozialwesen und dessen Wirken in der Region erworben.

Prof. Dr. Soffner stammt aus Breitenworbis in Thüringen und erlangte nach dem Abschluss der Schule in Gotha das Staatsexamen als Kindergärtnerin. Nach mehrjähriger Tätigkeit im Vorschulbereich, unter anderen als Fachberaterin und Referentin für Vorschulerziehung, schloss sie das Studium der Pädagogik an der Humboldt Universität zu Berlin mit dem Diplom ab und erlangte 1989 den Dr. paed. mit einer Dissertation zum Thema "Untersuchung zur Herausbildung von Zielstrebigkeit in der konstruktiven Tätigkeit älterer Vorschulkinder".

Seit 1992 arbeitete sie am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Lausitz in Cottbus. "Zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin, dann ab 1993 als Professorin für den Bereich Methoden verdankt der Fachbereich der Kollegin Soffner sehr viel", sagte die Dekanin, Prof. Dr. Agnes Saretz, in ihrer Laudatio. "Im Rahmen der Hochschulselbstverwaltung war Frau Prof. Dr. Soffner in den ganzen Jahren unter anderem in Fachbereichsräten, im Praxisausschuss, in der Studienberatung für Studierende oder in der Studienplanung tätig. Besonders hervorzuheben sind die Kontakte in die Praxis der Sozialen Arbeit im ganzen Land Brandenburg, die durch Frau Soffner geknüpft wurden. Hier entstanden vielfältige Serviceleistungen für Jugendämter und das Landesjugendamt, Projekte wurden entwickelt, die wertvolle Lernmöglichkeiten für Studierende boten. Zudem wurden wissenschaftliche Fragestellungen durch Diplomarbeiten evaluiert. Dieser dichte Austausch zwischen Praxis und Fachhochschule ist maßgeblich durch Frau Prof. Dr. Soffner aufgebaut worden und prägt bis heute die Wahrnehmung des Fachbereiches in der Öffentlichkeit."

Weitere Informationen: www.fh-lausitz.de

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