Petra Beck für ihr Engagement „Fairtrade-Kaffee“ ausgezeichnet


„Wenn ich nicht die Kunden hätte, die den Fairtrade Kaffee trinken, dann könnte ich das Engagement für diesen Kaffee gar nicht erbringen“, erläutert Petra Beck, Geschäftsführerin der familiengeführten Bäckerei-Kette „Der Beck“ in Erlangen. Mit dieser Bemerkung gibt sie die „Auszeichnung für Fairen Kaffeeausschank“, die sie nun für ihren persönlichen Einsatz erhielt, an ihre Kunden zurück.

Seit 1. Januar 2007 wird in allen 135 Der Beck-Filialen, darunter vier Filialen des Casa Pane, nur noch Fairtrade-gesiegelter Kaffee „Café Intención“ der Firma Burkhof, einem Tochterunternehmen von J.J. Darboven, angeboten. Zwar kauft „Der Beck“ den Fairtrade Kaffee zu rund 25 Prozent teurer ein als es beim Bezug von „Normalkaffee“ der Fall wäre, aber diese Plus-Prozente gehen als Prämien in einen Gemeinschaftstopf der Kaffeebohnen-Anbauern in Südamerika und werden dort zum Aufbau der Infrastruktur “ wie den Bau einer Grundschule und die Vergabe von Kleinkrediten – nachweislich eingesetzt. Aber auch ihren heimischen Kaffeetrinkern fühlt sich Frau Beck verpflichtet. So erhöhte sie zu Beginn dieses Jahres den Preis pro Tasse Kaffee aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung um gerade Mal 0,10 Cent auf nunmehr 1,70 Euro.

„Bei unserem Unternehmen handelt es sich ursprünglich um eine klassische Dorfbäckerei, die 1895 entstand“, berichtet Petra Beck. Durch ihre Heirat mit Siegfried Beck im Jahr 1978 kam sie als Seiteneinsteigerin beruflich erstmalig mit der Bäckerbranche in Berührung. Die Der Beck GmbH wurde 1982 in Erlangen-Tennenlohe gegründet. Die Geschäftsführung teilen sich Petra und Siegfried Beck. Heute gehört Der Beck mit rund 135 Filialen in Ober- und Mittelfranken sowie in der Oberpfalz zu den größten Gastronomiebetrieben bundesweit. Das Unternehmen engagiert sich in verschiedenen sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Projekten für die Menschen in der Metropolregion Nürnberg.

„Der Beck" ist ein nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen und setzt sich seit Jahren für Umwelt und Soziales in der Region ein, wie zum Beispiel in seiner „Der Beck Kinderfonds Stiftung", mit der benachteiligte Kinder in der Metropolregion Nürnberg unterstützt werden. Daher ist die Umstellung auf Fairtrade-Kaffee eine konsequente Erweiterung der Unternehmensphilosophie. „In Zeiten der Globalisierung ist es eine Grundvoraussetzung für verantwortungsvolle Unternehmen, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken", weiß Geschäftsführerin Petra Beck. „Indem wir auf das Fairtrade-Siegel und den gerechten Handel setzen, fördern wir die Produzentenfamilien in der so genannten Dritten Welt´." Ansonsten verarbeitet „Der Beck" nur Rohstoffe aus der eigenen Region, um die heimische Wirtschaft zu unterstützen. Zudem hat sich „Der Beck" einer nachhaltigen Umweltpolitik verpflichtet und nimmt aus tiefer Überzeugung am Programm von „Öko Audit" teil.

Weitere Informationen:
www.derbeck.de; www.darboven.de; www.transfair.org; www.dagusta.de

(Die Links wurden am 23.06.2007 getestet.)