DGE verleiht Hans Adolf Krebs-Preis 2017 an Ernährungswissenschaftlerin Dr. Monika Schaubeck

Monika Schaubeck erhält die Auszeichnung für ihre hervorragende Arbeit, die sich mit der Frage befasste, ob Darmbakterien eine ursächliche Rolle in der Entstehung von chronisch entzündlichen Darmkrankheiten (CED) spielen. Tatsächlich konnte sie in ihrer eindrucksvollen Publikation „Dysbiotic gut microbiota causes transmissible Crohn’s disease-like ileitis independent of failure in antimicrobial defence“ den möglichen Mechanismus zur Entstehung von Morbus Crohn entschlüsseln.

Sie ist die 12. Wissenschaftlerin, die den mit 5.000 Euro dotierten Preis entgegennahm. Die Stiftung zur Förderung der DGE zeichnet seit 1981 wegweisende Forschungsarbeiten im Bereich der Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften mit dem Hans Adolf Krebs-Preis aus.

 

Bildunterschrift (r.): Prof. Dr. Jakob Linseisen überreicht den Hans Adolf Krebs-Preis 2017 an Dr. Monika Schaubeck. Foto: Christian Augustin

Die 32-jährige Preisträgerin studierte Ernährungswissenschaften an der Technischen Universität München. Von 2010-2015 arbeitete sie als Doktorandin am Lehrstuhl für Ernährung und Immunologie unter der Leitung von Prof. Dr. Dirk Haller. Die ausgezeichnete Arbeit erstellte sie dort im Rahmen ihrer Dissertation. Derzeit arbeitet Monika Schaubeck als wissenschaftliche Angestellte am Max-Planck-Institut für Neurobiologie, Abteilung Neuroimmunologie. Hier erforscht sie die Rolle der Mikrobiota an der Entstehung von Multipler Sklerose mit Hilfe des Modells der experimentellen autoimmunen Enzephalomyelitis, einer neurologischenErkrankung des Zentralnervensystems bei Labortieren.
(Quelle: DGE)

Weitere Informationen:
www.dge.de

Titelbild: Dr. Monika Schaubeck mit dem Hans Adolf Krebs-Preis 2017 ausgezeichnet. Foto: © Christian Augustin