Jutta Allmendinger neue Präsidentin des WZB


Die Soziologin tritt die Nachfolge von Jürgen Kocka an, der das WZB seit 2001 geleitet hat. Allmendinger war zuletzt Direktorin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Forschungsinstituts der Bundesagentur für Arbeit.

Allmendinger war zuletzt Direktorin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Forschungsinstituts der Bundesagentur für Arbeit.

Zu ihren zentralen Arbeitsgebieten gehören die Soziologie des Arbeitsmarktes, die Bildungssoziologie, Fragen der sozialen Ungleichheit, die Sozialpolitik sowie die Organisations- und Lebensverlaufsforschung. Seit Februar 2007 ist Jutta Allmendinger ebenfalls Professorin für Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Sie gehört seit 2006 der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrats an; seit 2007 ist sie Mitglied des neu eingerichteten Expertenkreises Forschung und Innovation der Bundesregierung.

Jutta Allmendinger wurde 1956 in Mannheim geboren und studierte an der Universität Mannheim Soziologie und Sozialpsychologie. Sie wurde 1989 an der Harvard University promoviert. 1992 wurde sie Professorin für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2003 übernahm sie die Leitung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. Ab 1. April 2007 trat die Soziologin die Nachfolge von Jürgen Kocka an, der das WZB seit 2001 geleitet hat.

Hintergrund:
Am WZB arbeiten 140 Ökonomen, Politologen, Soziologen, Historiker und Rechtswissenschaftler. Zu wichtigen Forschungsfeldern des WZB gehören: Arbeitsmarkt und Beschäftigungspolitik; Soziale Ungleichheit und Probleme des Sozialstaats; Demokratie und Zivilgesellschaft; Migrationen und Integration. (Foto: Alexandra Wessel)

Weitere Informationen: www.wzb.eu

(Der Link wurde am 20.04.2007 getestet.)