Uni Augsburg: Heike Hanhörster erhält Augsburger Wissenschaftspreis 2014

Für ihre an der TU Dortmund vorgelegte Dissertation über Türkeistämmige Eigentümer in Migrantenvierteln wird die Raumplanerin Dr. Heike Hanhörster als Hauptpreisträgerin mit dem Augsburger Wissenschaftspreis 2014 für interkulturelle Studien ausgezeichnet.

In diesem Jahr geht der mit 5.000 Euro dotierte Hauptpreis an Dr. Heike Hanhörster für ihre Dissertationsschrift „Bleiben oder gehen? Türkeistämmige Eigentümer in Migrantenvierteln“. Die heute am Dortmunder Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung tätige Raumplanerin hat ihre Dissertation an der TU Dortmund vorgelegt.

Nach der Einschätzung der Jury des Augsburger Wissenschaftspreises schließt Hanhörsters Studie wichtige Forschungslücken in Fragen der Eigentumsbildung bei Personen mit Migrationshintergrund und deren Wohnortentscheidungen, zu denen bislang – trotz ihrer gesellschaftlichen und planerischen Relevanz – kaum wissenschaftlich geforscht wurde.

Der Förderpreis geht an die Politikwissenschaftlerin Isabel Collien für ihre Diplomarbeit „Prozesse interkultureller Öffnung – Das Beispiel der öffentlichen Verwaltung in Berlin“. Die Fallstudie befasst sich aus politikwissenschaftlicher und organisationssoziologischer Perspektive mit den Möglichkeiten einer „interkulturellen Öffnung“ von Verwaltungsstrukturen.

Die Preisverleihung findet am 24. Juni 2014 im Goldenen Saal der Stadt Augsburg statt.

Weitere Informationen:
www.uni-augsburg.de

Titelbild: Heike Hanhörster ist die Preisträgerin des Augsburger Wissenschaftspreises für interkulturelle Studien 2014 für ihre Dissertation „Bleiben oder gehen? Türkeistämmige Eigentümer in Migrantenvierteln“ – Foto: privat