DasErste/WDR Fernsehen: Sternstunde ihres Lebens: Es geht um die Gleichberechtigung

Es war ein langer, zäher Kampf, den die Abgeordnete und Juristin Elisabeth Selbert (dargestellt von Iris Berben) in Bonn der 1948er Jahre führte. Ihr Anliegen war es, den Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ in das Grundgesetz der zukünftigen Bundesrepublik Deutschland aufzunehmen.

Bildtext (r.): WDR Fernsehen STERNSTUNDE IHRES LEBENS, am Mittwoch (21.05.14) um 20:15 Uhr. Anna Maria Mühe als Irma Lankwitz und Iris Berben als Elisabeth Selbert. © WDR/ARD DEGETO/Martin Rottenkolber

 

Die Widerstände reichen von Gegnern im Parlamentarischen Rat bis hin zu ihrer Sekretärin Irma Lankwitz (dargestellt von Anna Maria Mühe). Erst durch ein persönliches Schicksal beginnt Irma die Beweggründe ihrer Vorgesetzten zu verstehen. Dann ziehen beide an einem Strang und realisieren gemeinsam eine landesweite Kampagne für den Gleichberechtigungssatz. Tausende von Frauen schließen sich den beiden an. Elisabeth Selbert ist schließlich erfolgreich. Der Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ wird in das Grundgesetz unter Artikel 3, Absatz aufgenommen.

Bildtext (r.): WDR Fernsehen STERNSTUNDE IHRES LEBENS, am Mittwoch (21.05.14) um 20:15 Uhr. Frieda Nadig (Lena Stolze) und Elisabeth Selbert (Iris Berben). Foto: © WDR/ARD DEGETO/Martin Rottenkolber

 

Seither sind 65 Jahre vergangen. Bleibt die Frage, ob die programmatische Gleichberechtigung in der heutigen Zeit auch auf allen Gebieten angekommen ist. Eine im Anschluss an den Dokumentarfilm (Länge: 90 Minuten) ausgestrahlte PlusMinus-Sendung setzt sich mit dem Thema kritisch auseinander.

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Titelbild: WDR Fernsehen STERNSTUNDE IHRES LEBENS, am Mittwoch (21.05.14) um 20:15 Uhr im ERSTEN. Frieda Nadig (Lena Stolze) und Elisabeth Selbert (Iris Berben) treffen auf Helene Wessel (Eleonore Weisgerber) und Helene Weber (Petra Weltenroth). Foto: © WDR/ARD DEGETO/Martin Rottenkolber