Lindenberger Kinoclub Filmriss zeigt „Walaa!“ von Regisseurin Noemi Schneider

In der Dokumentation geht es um eine junge israelische Araberin, die Mitglied der palästinensischen Fußballnationalmannschaft ist und gleichzeitig in der israelischen Liga kickt.

 

Bildtext (l.): Regisseurin Noemi Schneider

Noemi Schneider hat diese Frau, die über politische Grenzen „hinwegkickt“ begleitet und darüber eine Dokumentation gedreht. Nach dem Film wird die Regisseurin Fragen aus dem Publikum beantworten.

Noemi Schneider ist in München geboren und in Weiler aufgewachsen. Sie studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen in München und arbeitete unter anderem für das Deutschlandradio in Berlin. Als Journalistin, Filmemacherin und Autorin lebt Sie in München, Berlin und Tel Aviv.

Der Kinoclub „Filmriss“ begrüßt seine Besucher ab 19.30 Uhr wie gewohnt stimmungsvoll und mit einer kleinen Überraschung passend zum Film.


 

Bildtexte (l.und u.): Walaa Hussein. Fotos: Noemi Schneider

 

Zum Inhalt: Walaa Hussein ist muslimische Araberin, Palästinenserin und Israelin und obendrein eine Fußball spielende Frau. Und noch dazu eine, die gar nicht daran denkt, sich für eine Seite zu entscheiden: Die 23-Jährige spielt nicht nur für die Palästinenser, sondern auch für die Israelis und stürmt damit einfach hinweg über politische Grenzen, gesellschaftliche Konventionen und religiöse Schranken, die die meisten Menschen in Israel und Palästina als unüberwindbar bezeichnen würden.

Der Film begleitet die 23-jährige Fußballspielerin ein Jahr lang auf beiden Seiten der Mauer. Zum Training mit der palästinensischen Nationalmannschaft, beim Aufstieg von der zweiten in die erste Liga mit ihrem israelischen Verein Ramat Hasharon, in ihrem arabischem Heimatdorf Sha’ab in Israel und ihrem Wohnort Zababdeh im Westjordanland.

Bildtexte: Walaa Hussein. Fotos: Noemi Schneider

 

Weitere Informationen:
www.lindenberg.de

Titelbild (imUhrzeigersinn, v.l.): Walaa Hussein mit Blick in Richtung Jerusalem; Noemi Schneider, Walaa Hussein beim Training. Foto: Noemi Schneider