Bayerisches Wissenschaftsministerium: Dr. Astrid Pellengahr wird Chefin nichtstaatlicher Museen

Frau Dr. Pellengahr hat sich durch zahlreiche Publikationen zu unterschiedlichen Themen der Volkskunde etwa mit ihrer Dissertation „Vereinswesen als Integrationsfaktor. Eine Fallstudie zur Eingliederung der Vertriebenen und Flüchtlinge in Bayern nach 1945“, aber auch mit einschlägigen Arbeiten zur religiösen Volkskunde sowie zur Literaturrezeption ebenso einen Namen gemacht wie in der Museumslandschaft.

„Ich freue mich, dass wir mit Frau Dr. Pellengahr eine wissenschaftlich profilierte und sehr erfahrene Museumsexpertin für die Leitung der Landesstelle gewinnen konnten“, würdigte Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle die künftige Chefin der Landesstelle.

Astrid Pellengahr hatte an der Ludwig-Maximilians-Universität München Deutsche und Vergleichende Volkskunde, Völkerkunde und Soziologie studiert und dieses Studium 1995 mit dem „Magister Artium“ abgeschlossen und promovierte dort im Jahr 2000. Daraufhin hatte sie ihre Tätigkeit als Leiterin des Stadtmuseums Kaufbeuren aufgenommen. Für die Neukonzeption des Stadtmuseums Kaufbeuren konnte sie 2013 den Bayerischen Museumspreis 2013 entgegennehmen.

Weitere Informationen:
www.km.bayern.de
www.stadtmuseum-kaufbeuren.de

Titelbild: Dr. Astrid Pellengahr (l.) im Gespräch mit russischen Museumsleiterinnen. Foto: © Erich Hackel/Stadtmuseum Kaufbeuren