Ursula Goldmann-Posch nominiert für Deutschen Engagementpreis 2013


Ihr unermüdlicher Einsatz für die Brustkrebs-Selbsthilfegruppe erfährt durch diese Nominierung eine besondere Anerkennung. „In den 13 Jahren unseres Bestehens ist es uns gelungen, eine unüberhörbare und manchmal auch unbequeme Stimme für Frauen und Männer mit Brustkrebs in Deutschland zu werden“, sagt Ursula Goldmann-Posch.

Über die Nominierung für den Deutschen Engagementpreis ist sie sehr glücklich: „Dies ist ein starkes Signal der Zustimmung, das meinen Mitstreiterinnen und mir Anerkennung und Ansporn ist, unsere tägliche ehrenamtliche Arbeit mit hoher Motivation und Freude fortzusetzen.“

mamazone macht die Patientin von der Behandelten zur Handelnden
mamazone e.V. wurde 1999 von Ursula Goldmann-Posch gegründet und ist heute mit rund 2.000 Mitgliedern die größte Brustkrebs-Selbsthilfegruppe in Deutschland. Die vielfältigen Projekte des gemeinnützigen Vereins haben alle das Ziel, die betroffenen Frauen von erduldenden Patientinnen zu aktiven Regisseurinnen ihres Schicksals zu machen, die bestmöglich über ihre Erkrankung informiert sind und den Behandlungs- und Heilungsprozess daher maßgeblich und eigenverantwortlich mitbestimmen können.

Dies gilt zum Beispiel für das „Projekt Diplompatientin“: Dieser jährliche Wissenschaftskongress für betroffene Frauen befähigt sie, auf Augenhöhe mit ihrem Arzt zu sprechen. Darüber hinaus gibt es aber auch spezielle Veranstaltungen für das Pflegepersonal: Beim Projekt „La Mamma“ beispielsweise werden Pflegeschwestern speziell für den besonders sensiblen Umgang mit Brustkrebspatientinnen geschult.

Über mamazone hinaus hat Ursula Goldmann-Posch zwei weitere themenverwandte
Initiativen auf den Weg gebracht: Die PONS Stiftung („Patienten-orientierte Nachsorge-Stiftung“) sowie PATH („Patients‘ Tumor Bank of Hope“), die weltweit einzige Tumorgewebebank.

Weitere Informationen:
www.deutscher-engagementpreis.de
www.mamazone.de

Bildtext: Ursula Goldmann-Posch