Bayerischer Sportpreis 2013 an Laura Dahlmeier und Birgit Kober


Ministerpräsident Seehofer verlieh den Bayerischen Sportpreis Anfang Juli 2013 im Rahmen einer großen TV-Gala in der BMW Welt in München. Ausgewählte Sportlerinnen und Sportler erhielten den Bayerischen Sportpreis. Bei den Damen waren es:
Laura Dahlmeier vom SC Partenkirchen in der Kategorie „Herausragende Nachwuchssportler“. In der Begründung heißt es:
Mit insgesamt drei Gold- und einer Silbermedaille war Laura Dahlmeier die erfolgreichste Teilnehmerin bei den Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften 2013 in Obertilliach/Österreich. Ihr Weltcupdebut bei der Weltmeisterschaft im tschechischen Nove Mesto absolvierte sie ohne Schießfehler mit der drittbesten Laufzeit. Ihre Leistungen machen sie zu einer Hoffnungsträgerin des deutschen Biathlons.

Der Bayerische Sportpreis 2013 geht in der Kategorie „Jetzt-erst-recht-Preis“ für die vorbildliche Überwindung eklatanter Schwierigkeiten im Sport an Birgit Kober. Dazu die Laudatio: Die gebürtige Münchnerin ist seit 2007 in Folge eines Behandlungsfehlers einer Epilepsieerkrankung an den Rollstuhl gefesselt. Birgit Kober brachte all ihren Willen und einen riesigen Trainingsfleiß auf, um mit der Leichtathletik neue Lebensziele zu verwirklichen. Erfolge stellten sich bald ein: Sowohl bei der Weltmeisterschaft 2011, der Europameisterschaft 2012 und bei den Paralympics 2012 in London gewann sie Goldmedaillen im Kugelstoßen und im Speerwerfen. In beiden Disziplinen hält Birgit Kober den aktuellen Weltrekord. Zur Zeit bereitet sie sich auf die Weltmeisterschaft in Lyon im Juli vor.

Der persönliche Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten geht an die Damen-Basketball-Bundesligamannschaft des TSV 1880 Wasserburg.

Der Bayerische Sportpreis 2013 ist in den genannten Kategorien mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

Als Laudatoren erwiesen in diesem Jahr unter anderem Magdalena Neuner, Kickboxerin Dr. Christine Theiss, und Anni Friesinger den Preisträgern die Ehre erweisen.

Weitere Informationen:
www.bayern.de

Bildtext: Laudatorin Anni Friesinger. Bayerischer Sportpreis 2013. Foto: Edition Sportiva