Uni Augsburg: Präsidentin Doering-Manteuffel neue Vorsitzende der Universität Bayern


Die Ethnologin Sabine Doering-Manteuffel amtiert seit dem 1. Oktober 2011 als erste Präsidentin der Universität Augsburg. Mit ihr wurde vor eineinhalb Jahren zugleich erstmals eine Frau an die Spitze einer staatlichen bayerischen Universität gewählt.

Nach ihrer erst dreisemestrigen Augsburger Amtszeit wird mit Sabine Doering-Manteuffel zum 1. April 2013 nun ebenfalls erstmalig eine Frau die Universität Bayern e. V. führen. Und schließlich gibt es eine weitere Premiere zu vermelden: Denn erstmals wird damit auch die Universität Augsburg in Person ihrer Präsidentin den Vorsitz bei der Interessenvertretung der bayerischen Universitäten innehaben.

Zur Person der neuen Vorsitzenden
Sabine Doering-Manteuffel, geboren 1957 in Bonn, promovierte nach einem Studium der außereuropäischen Ethnologie 1984 an der Universität zu Köln. 1993 folgte die Habilitation in der Europäischen Ethnologie an der Universität Mainz. Sie lehrt seit 1993 an der Universität Augsburg Europäische Ethnologie/Volkskunde.

Zahlreiche Auslandsaufenthalte in Großbritannien, den USA und Kanada, Frankreich und Israel boten die Grundlage für ihr internationales Forschungsprofil. Ihre Studien wurden mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Übersetzungspreis „Geisteswissenschaften International“ der Fritz Thyssen Stiftung, des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, der Verwertungsgesellschaft Wort und des Auswärtigen Amtes.

"Ich freue mich sehr und fühle mich durchaus geehrt, bereits nach meiner erst eineinhalbjährigen Amtszeit als Präsidentin die Universität Augsburg das Vertrauen meiner Kollegin und meiner Kollegen an den Spitzen der anderen zehn in der Universität Bayern e. V. vertretenen Universitäten gefunden zu haben", sagte Doering-Manteuffel nach ihrer Wahl zur Vorsitzenden.

Weitere Informationen:
www.unibayern.de
www.uni-augsburg.de
(Die Links wurden am 02.03.2013 getestet.)

Bildtext: Präsidentin Doering-Manteuffel neue Vorsitzende der Universität Bayern e. V. Foto: Fred Schöllhorn