SWR Fernsehen: Rosemarie Fendel: „Gebe mich öfter am Telefon als Suzanne von Borsody aus“


„Ich habe mich schon öfter mal am Telefon als meine Tochter Suzanne von Borsody ausgegeben. Unsere Stimmen klingen gleich. Da hab ich so manche Dinge erfahren, die sie mir so nicht erzählt hätte.“ Das verrät die Grande Dame der deutschen Theaterbühne, Rosemarie Fendel, in der Gesprächssendung "Wie geht’s eigentlich Rosemarie Fendel?" im SWR Fernsehen.

Tochter Suzanne mache es umgekehrt übrigens auch so. „Das sollte ich gar nicht verraten“, lacht die 86-jährige Schauspielerin. Darüber hinaus erzählt sie eine Anekdote nach der anderen aus ihrem turbulenten Leben.

Rosemarie Fendel wurde am 25. April 1927 in Metternich bei Koblenz geboren. Sie verbrachte einen Teil ihrer Jugend in Böhmen, der Heimat ihrer Mutter. Während ihrer Schulzeit leitete sie bereits eine Kindertheatergruppe. Nach dem Abitur nahm sie privaten Schauspielunterricht bei der bekannten Theaterschauspielerin Maria Koppenhöfer. Nach großen Erfolgen am Theater, zum Beispiel unter der Regie von Gustaf Gründgens, arbeitete Rosemarie Fendel 1963 erstmals fürs Fernsehen. In der Krimiserie "Der Kommissar" spielte sie an der Seite von Erik Ode. Für ihre Rolle in "Im Reservat" erhielt sie 1974 den Adolf-Grimme-Preis. Etliche Auszeichnungen folgten. Noch heute steht Rosemarie Fendel vor der Kamera, häufig zusammen mit ihrer Tochter Suzanne
von Borsody.

Das ausführliche Gespräch mit Moderatorin Anja Höfer in der Reihe "Wie geht’s eigentlich …?" wird ausgestrahlt am Montag, 27. August, ab 23 Uhr im SWR Fernsehen.

Weitere Informationen:
www.swr.de

(Der Link wurde am 22.08.2012 getestet

Bildtext: SWR Fernsehen Wie geht’s eigentlich Rosemarie Fendel?, am Montag (27.08.12) um 23:00 Uhr. Schauspielerin Rosemarie Fendel. © SWR/Andreas Pflug