Wibke Bruhns: „Nachrichtenzeit“


Wibke Bruns wurde wegen ihres gesellschaftskritischen und politischen Engagements von der Bunten als „Jeanne d’Arc der 68er“ gekürt und als Geliebte Willy Brandts verdächtigt. Sie entfachte mit ihrem Buch „Meines Vaters Land“ über das Leben ihres Vaters Georg Klamroth eine Debatte über den Umgang mit persönlicher Vergangenheit und Zeitgeschichte.

In „Nachrichtenzeit“ berichtet die Ausnahmejournalistin aus ihrem bewegten politischen Leben. Denn was immer in der Bundesrepublik geschah, Wibke Bruhns war dabei. Sei es bei den Studentenprotesten, beim Misstrauensvotum gegen Brandt, bei der Affäre um den persönlichen Referenten Guillaume, beim Aufstieg Helmut Kohls und später Angela Merkels.

„Nachrichtenzeit“ ist nicht nur die persönlich gehaltene Autobiografie einer klarsichtigen Journalistin. Es ist ein an Anekdoten reiches Buch über die Geschichte der Bundesrepublik, erzählt aus der Perspektive einer ungewöhnlichen Frau, die stets hinter die Dinge blickte und immer mittendrin war.

brikada-Bewertung: Das Buch reflektiert zeitgeschichtliche Begebenheiten aus der Sicht einer klugen, politisch-journalistisch außergewöhnlich engagierten Frau. Spannend und lehrreich zugleich!

Leserbewertung:
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Wibke Bruhns: „Nachrichtenzeit – Meine unfertigen Erinnerungen“, gebunden mit Schutzumschlag, 304 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, 19,99 Euro, ISBN 978-3-426-27562-7, erschienen im Droemer Verlag, München.

Weitere Informationen:
www.droemer.de

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