Ordensverleihung an Veronica Ferres, Christa-Brigitte Güntermann und Gloria Fürstin von Thurn und Taxis


Hohe Auszeichnungen für drei verdiente Frauen! Ministerpräsident Stoiber zeichnete kürzlich die Schauspielerin Veronica Ferres, München, mit dem Bayerischen Verdienstorden aus. Christa-Brigitte Güntermann, Honorarkonsulin der Republik El Salvador für Bayern und Sachsen, Grünwald, erhielt das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, Leitung der Thurn und Taxis-Gesamtverwaltung, Regensburg, wurde mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt.

In der Laudatio für die Schauspielerin Veronica Ferres heißt es unter anderem: „Frau Ferres hat sich im Laufe ihrer Karriere von einer Schauspielerin, die für ihre Sinnlichkeit und ihr komödiantisches Talent bekannt war, zu einer preisgekrönten Charakterdarstellerin entwickelt. Sie ist eine Persönlichkeit von großer Ausstrahlung, die durch ihr künstlerisches Wirken vor allem das bayerische Film- und Fernsehschaffen nachhaltig geprägt und sich damit in ausgezeichneter Weise verdient gemacht hat. Ebenso anerkennenswert ist es, das Frau Ferres, selbst Mutter einer Tochter, seit April 2002 die Schirmherrschaft für POWER-CHILD e.V. übernommen hat. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, präventiv gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen vorzugehen.“

Frau Christa-Brigitte Güntermann war neben ihrem beruflichen Wirken als Geschäftsführende Gesellschafterin der Firma Comtrade Handels-GmbH München auch als ehrenamtliche Handelsrichterin tätig. Darüber hinaus war und ist sie in zahlreichen Sport- und Kulturvereinigungen tätig oder fungiert dort als Ehren-Präsidentin. Besonders hervorzuheben ist ihr soziales Engagement im Rotary Club Pullach im Isartal, gleichwohl war sie Mitstifterin der Münchner Kindl-Stiftung, einer Einrichtung für die Jugendhilfe. In ihrer Position als Honorarkonsulin von El Salvador und dem Land Sachsen gründete sie den Verein „EL SA CARE“ (Hilfe für Salvadore) und übernahm den Vorsitz.

Ministerpräsident Stoiber bezeichnete Gloria Fürstin von Thurn und Taxis als „eine exzellente Werbeträgerin für die Wirtschaftsregion im Raum Regensburg. Nach dem Tod von Johannes Fürst von Thurn und Taxis widmete sie sich ganz der Aufgabe als Verwalterin des Erbes. Unter ihrer Leitung wurde die Thurn- und Taxis-Unternehmensgruppe, die aus zahlreichen Firmen und großzügigen Ländereien besteht, umstrukturiert und saniert….Das Fürstliche Haus ist der größte Privatbesitz in Deutschland und übt in diesem Zweig eine Vorbildrolle aus…Zahlreiche soziale Einrichtungen, Krankenhäuser, Waisenhäuser und unzählige Vereinige erfuhren und erfahren bis heute wichtige Förderung und Unterstützung durch das Fürstenhaus.“ Darüber hinaus setzt sich das Haus für das Theater Regensburg sowie für etliche kulturelle Veranstaltungen in und um Regensburg ein. Die Fürstin ist Schirmherrin mehrerer Einrichtungen wie etwa der bayernweiten Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder (KreBeKi) sowie für UNESCO-Programme. Auch unterstützt sie unter anderem das Kinderhilfswerk UNICEF, die Aids-Forschung, die fürstliche Notstandsküche und setzt sich für die Ziele der Franz-Marien-Christinen-Stiftung ein. „Schließlich“ – so der Ministerpräsident – „hat sich die Fürstin auch als Sammlerin zeitgenössischer Kunst und als Mäzenatin einen Namen gemacht. Sie ist eine exzellente Repräsentantin gesellschaftlichen, sozialen und karitativen Wirkens.“

Unter den Ausgezeichneten befanden sich weitere Persönlichkeiten von Film, Hörfunk, Politik, Wirtschaft und Kirche.