CORA Verlag: Der Wandel der Frau im Liebesroman


Seit 35 Jahren fasziniert der Hamburger Verlag seine Kundinnen mit romantischen Liebesgeschichten, die vor allem eines gemeinsam haben: Happy Ends – und gefühlvolle Charaktere. Gerade mit ihnen kann sich ein Großteil seiner Millionen Leserinnen nicht nur identifizieren, für viele repräsentieren die weiblichen Protagonistinnen sogar das ideale Frauenbild.

Aber wie genau sieht sie denn aus, die Traumfrau aus den Romanen? Eins steht fest: Sie hat sich in den vergangenen vier Jahrzehnten grundlegend gewandelt: „Während die Frauen früher noch eher schüchtern und selbstlos waren, haben wir es heute durchaus mit sehr selbstbewussten Ladies zu tun“, weiß Ilse Bröhl, CORA-Cheflektorin. „Die Entwicklung des Frauenbildes in unseren Romanen hat sich damit analog zum Rollenwandel der ‚realen‘ Frau vollzogen“.

Während in den 70er Jahren die scheue Jungfrauen und Macho-Millionäre die Liebesromane beherrschten, ging es von den 80ern eher befreit von gesellschaftlichen Fesseln zu. „Die bisher größten Neuerungen in der Gattung der Liebesromane tauchen um 1980 auf“, sagt Ilse Bröhl. Denn nun eröffnen sich sowohl den (weiblichen) Charakteren, als auch den Leserinnen neue Perspektiven: Dornröschen erwacht und genießt neben der romantischen auch die körperliche Liebe.

Die 90er Jahre zeigen eine selbstbewusste Frauen in historischen Gewändern. Historische Liebesromane werden favorisiert. Das neue Jahrtausend hingegen lässt die Frau zwischen moderner Technik und mystischen Parallelwelten pendeln. Beiläufig entschlüsselt sie dabei auch noch die Geheimnisse der Liebe.

Ab 2000 ist die Frau in CORA-Romanen ebenso routiniert im Umgang mit Computern wie mit ihrer Patchwork-Familie. Sie ist clever und klärt in den Romanen mit Krimi-Elementen z. B. als Polizistin, Detektivin oder Geheimagentin selbst knifflige Fälle auf. Im modernen Liebesroman des 21. Jahrhunderts ist jeder Frauentyp vertreten. Sie sind ihres Glückes eigene Schmiedin und mit den Männern in ihrem Leben auf Augenhöhe. Selbstverständlich verlieren sie dabei nie ihre Weiblichkeit. Denn noch immer – und aller Veränderungen im Laufe der Zeit zum Trotz – haben Sie die gleiche Sehnsucht wie all die weiblichen Charaktere in den Jahren zuvor: Sie wünschen sich einen echten Märchenprinzen, attraktiv, gut situiert, der sich nicht zu schade ist, auch einmal die Windeln des Nachwuchses zu wechseln.

Weitere Informationen:
www.CORA.de

Foto: CORA Verlag

(Der Link wurde am 20.05.2011 getestet.)