Charlotte Knobloch zur Präsidentin des Zentralrats der Juden gewählt


Der bayerische Kultusminister Siegfried Schneider würdigte das Schaffen von Charlotte Knobloch, die sich seit 1985 in der Israelitischen Kultusgemeinde München als Präsidentin um deren Belange mit ganzem Herzen engagiert: "In vielfältigen verantwortungsvollen Positionen hat Charlotte Knobloch bereits in der Vergangenheit immer wieder hohe Kompetenz und vielseitiges Engagement bewiesen. Durch ihre Gesprächs- und Vermittlungsbereitschaft fördert sie maßgeblich das Miteinander in unserer Gesellschaft. Mit bewundernswertem Elan stellte sie sich auch den gewaltigen Herausforderungen, die durch den Zuzug von jüdischen Gläubigen aus den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion auf die Kultusgemeinden in Deutschland zukamen. Mit Charlotte Knobloch hat der Zentralrat der Juden in Deutschland nun eine würdige Nachfolgerin für den verstorbenen Paul Spiegel gewählt. Ich wünsche ihr für diese verantwortungsvolle Aufgabe viel Kraft und Gesundheit."