Dr. Martha Schad mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt


Das Metier der Historikerin und Buchautorin Dr. Martha Schad sind Frauendarstellungen, die in der Vergangenheit bis hin zur Gegenwart eine bedeutende Rolle in Königs- und Fürstenhäusern spielten, mächtige Positionen in Kirchenkreisen einnahmen oder in Politik und Musik gewichtigen Einfluss auf weltpolitische Geschehnisse ihrer Zeit nahmen.

In jüngster Vergangenheit erlangte Dr. Martha Schad mit ihrem Buch "Gottes mächtige Dienerin" breite öffentliche Aufmerksamkeit. Darin zeichnet die Historikerin das subtile Verhältnis zwischen Papst Pius XII. und seiner einflussreichen Haushälterin und Vertrauten, Schwester Pascalina, auf.

Frau Dr. Schad promovierte 1988 in den Fächern Geschichte und Kunstgeschichte mit "magna cum laude". Sie ist Mitglied in zahlreichen Verbänden und Zusammenschlüssen wie etwa dem Rotary Club Augsburg und wurde mit etlichen äußerst renommierten Auszeichnungen geehrt. So erhielt sie unter anderen den Förderpreis der Bayerischen Einigung, München, und wurde 2007 mit dem Münchner Poetentaler der Turmschreiber ausgezeichnet. Zudem wurde ihr das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst verliehen. Hierbei handelt es sich um die höchste Auszeichnung, die die Republik Österreich an verdiente Persönlichkeiten in Wissenschaft und Kunst vergibt.