Engagement für Augenkranke in Sri Lanka


Im niederbayerischen Dingolfing aufgewachsen, zog es Dr. Miriam Beer nach dem Abitur in die Großstadt. In München studierte die 39-jährige Humanmedizin. Während eines Praktikums an der Uniklinik entdeckte sie dort ihre große Liebe für die Fachrichtung Augenheilkunde. Der Blick hinter das Auge und die Möglichkeiten chirurgischer Eingriffe faszinierten sie so sehr, dass sie diesen Weg 1994 in der Augsburger Augenklinik fortsetzte.

Im Sommer 1997 verschlug es sie aus beruflichen Gründen an den Bodensee. Auch Dr. Miriam Beer ist dem Charme dieser Landschaft erlegen und so ist sie hier noch heute im Rahmen einer augenärztlichen Gemeinschaftspraxis tätig.

Während eines Sri Lanka-Urlaubes im Februar 2003 war sie fasziniert von der Landschaft und Kultur dieser Insel. Die Freundlichkeit ihrer Bewohner zog sie in ihren Bann. Doch fernab der Touristenströme sah sie auch die entsetzliche Armut und die augenärztliche Unterversorgung.

Bereits Ende 2003 gründete Dr. Miriam Beer deshalb mit einigen Freunden den gemeinnützigen Verein Augenlicht für Ceylon. Seitdem ist sie jährlich vier- bis sechsmal vor Ort, um die Einheimischen kostenlos augenärztlich zu versorgen. So auch Weihnachten 2004. Die Tsunamiwelle zerstörte ihre gerade erst erbaute Augenstation samt medizinischer Einrichtung und verletzte sie schwer. Die Flutwelle zerstörte jedoch nicht ihren eisernen Willen. Der 26. Dezember 2004 ist ihr zweiter Geburtstag und gleichzeitig Neubeginn ihres ehrgeizigen Projektes. Keine Frage, dass sie den Jahrestag vor Ort verbringen wird!