Baden-Württemberg: Annelene Fronmüller mit Verdienstorden ausgezeichnet


"Das soziale Miteinander in unserer Gesellschaft ist wesentlich vom Engagement der Menschen abhängig, die wie Annelene Fronmüller bereit sind, füreinander Verantwortung zu übernehmen. Die heutige Feierstunde soll auch den hohen Stellenwert zum Ausdruck bringen, den die Landesregierung diesem ehrenamtlichen Engagement beimisst", sagte der Amtschef im Ministerium für Arbeit und Soziales Thomas Halder in Großbettlingen. Halder überreichte Annelene Fronmüller das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, das ihr von Bundespräsident Horst Köhler für ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement verliehen wurde.

Es sei das persönliche Verdienst von Annelene Fronmüller, bleibende Strukturen in der nachbarschaftlichen Altenhilfe in Großbettlingen geschaffen zu haben. "Annelene Fronmüller war Initiatorin und Mitbegründerin der ´Großbettlinger Spätlese´. Ihr segensreiches Schaffen hat bei vielen allein stehenden älteren Menschen dazu beigetragen, sich aus ihrer häuslichen Isolation zu befreien. Dies verdient in hohem Maße Dank und Anerkennung", sagte der Amtschef. Vor mehr als zehn Jahren habe Annelene Fronmüller darüber hinaus die Hobby-Kontaktbörse Großbettlingen aus der Taufe gehoben und daraus das Projekt "Wir helfen" entwickelt. Beinahe zwei Jahrzehnte war sie im Kirchengemeinderat der evangelischen Kirche in Großbettlingen aktiv.

Der Amtschef weiter: "Annelene Fronmüller ist geleitet von dem bewussten Wunsche, sich für andere Menschen einzusetzen." Dieses Engagement würde nun mit dem Bundesverdienstkreuz auch öffentlich anerkannt. Die hohe Auszeichnung sei ein sichtbares Zeichen des Dankes für aktives bürgerschaftliches Engagement. "Ehrenamtliches Engagement verbindet Menschen und baut Brücken, die sonst nie gebaut werden würden. Hier speziell zu älteren Menschen, denen Sie durch Ihre Arbeit die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Geschehen und das Bewusstsein, gebraucht zu werden, vermittelt", würdigte Thomas Halder. Baden-Württemberg könne auf die besondere Bereitschaft zu bürgerschaftlichem Engagement stolz sein. Über 42 Prozent der Baden-Württemberger sind nach den neuesten Untersuchungen bürgerschaftlich engagiert, machte der Amtschef deutlich.

Quelle: Ministerium für Arbeit und Soziales

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www.baden-wuerttemberg.de

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