Verdiente Persönlichkeiten mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet


"50 Jahre Bayerischer Verdienstorden sind ein einmaliges Symbol für herausragendes bürgerschaftliches Engagement und unterstreichen die Eigenstaatlichkeit Bayerns mit seiner einzigartigen Tradition und Geschichte,“ betonte Edmund Stoiber, der im Sommer dieses Jahres als amtierender Ministerpräsident von Bayern die Urkunden überreicht hatte. „Der Bayerische Verdienstorden ist ein besonderes Zeichen der Anerkennung für alle, die sich weit über das normale Maß hinaus für ihre Mitmenschen und für den Freistaat engagiert haben. Jede Trägerin und jeder Träger hat sich um unsere Heimat und um unser Gemeinwesen verdient gemacht. Ohne sie wäre unser Land ärmer."

Folgende Damen wurden mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet:
Ursula Benker-Schirmer Künstlerin, Unternehmerin, Marktredwitz; Susanne Breit-Keßler, Regionalbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, München; Professorin Anneliese Diery, ehem. Vorsitzende von IN VIA Katholische Mädchensozialarbeit, Landesverband Bayern e. V., München; Heidrun Fichter, 1. Vorsitzende des Vereins "Hilfe für Frauen in Not e. V. Selb", Selb; Dr. Maria Furtwängler, Schauspielerin, Mitglied des Stiftungsvorstandes "Bündnis für Kinder – gegen Gewalt", München; Martina Gedeck, Schauspielerin, Berlin; Brigitte, Gedon ehem. Präsidentin des Indien-Instituts, München; Ludowika Hackl, Hausfrau, Bodenmais; Senatorin E. h. Ursula Haeusgen, Mäzenin, München; Senatorin E. h. Susanne Klatten, Unternehmerin, Bad Homburg vor der Höhe, Sr. M. Theodolinde Mehltretter, Generaloberin der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul, München; Dorothea Meltl, Mäzenin, Rimsting; Rosi Mittermaier-Neureuther, Sportlerin, Garmisch-Partenkirchen; Emilia Müller, damalige Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten in der Bayerischen Staatskanzlei, Bevollmächtigte des Freistaates Bayern beim Bund, Bruck i.d. Opf.; Christine Neubauer, Schauspielerin, Pullach i. Isartal; Margarete Richardi, ehem. Vorsitzende des Sozialdienstes katholischer Frauen e. V., Landesverband Bayern, Pentling; Eva Maria Roer Unternehmerin, Bad Kissingen; Gabriele Strehle; Modedesignerin, Unternehmerin, Nördlingen; Innegrit Volkhardt, Unternehmerin, Starnberg, Christine Weber, Unternehmerin, Rain; Dr. Gabriele Weishäupl, Fremdenverkehrsdirektorin der Landeshauptstadt München, Vizepräsidentin des Deutschen Tourismusverbandes e. V., München.

Hintergrund:
Der Bayerische Verdienstorden ist durch das Gesetz über den Bayerischen Verdienstorden vom 11. Juni 1957 geschaffen worden. Er wird "als Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk" verliehen. Derzeit gibt es 1.831. Damit erhöht sich die Zahl der Persönlichkeiten, denen der Bayerische Verdienstorden seit seiner Gründung vor 50 Jahren verliehen worden ist, auf insgesamt 4.974. Eine Besonderheit des Bayerischen Verdienstordens ist, dass die Zahl der lebenden Träger auf 2.000 begrenzt ist.

Quelle: Bayerische Staatskanzlei

Bild: Sr. M. Theodolinde Mehltretter, Generaloberin der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul, München. Foto: Klaus-Reiner Klebe.