Stuttgarter Stifterin Dr. Helga Breuninger Verdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet


Bei der Ordensübergabe im Rahmen eines Empfangs in der Villa Reitzenstein würdigte der der baden-württembergische Ministerpräsident Günther H. Oettinger ihr langjähriges herausragendes Engagement als Stifterin zur Förderung von Bildung und Erziehung, der Kultur und zugunsten Arbeitsloser.

So habe Dr. Helga Breuninger bereits 1980 die Helga Breuninger Stiftung zur Förderung von Bildung und Erziehung gegründet, bei der sie auch Geschäftsführerin ist. Außerdem war sie Gründerin und Leiterin eines eigenen Forschungsinstituts an der Universität Essen zur Behandlung von schulischen Lern- und Leistungsstörungen. Seit 1995 ist sie geschäftsführende Gesellschafterin der ‚successio – Gesellschaft für integrative Nachfolgebratung.

Ministerpräsident Oettinger erinnerte an Helga Breuningers Engagement in der Helga Stödter Stiftung zur Förderung von Frauen und im Kuratorium von „Frauen in Führungsverantwortung“, einem Initiativkreis der baden-württembergischen Wirtschaft. Auf die kritische Situation des Arbeitsmarktes habe sie mit dem Projekt „Brennpunkt Arbeit“ reagiert, das seit 1983 Betroffene und Interessierte zur Diskussion und Beteiligung auffordere. Sie habe Veranstaltungen und zwei „Ideenmessen Brennpunkt Arbeit“ durchgeführt. Außerdem sei sie Initiatorin und von 1995 bis 2005 Vorsitzende des EXZET-Existenzgründerzentrums Stuttgart gewesen, einer Initiative, die Arbeitslose lange bevor die so genannte Ich AG’s gab, auf eine erfolgreiche Selbstständigkeit vorbereitet. Als Vorsitzende der Bürgerstiftung Stuttgart engagiere sich Helga Breuninger für ein besseres Miteinander der Bürgerinnen und Bürger ihrer Heimatstadt Stuttgart. An „runden Tischen“ fänden sich Menschen zusammen, die ihre Kompetenz einbringen und gemeinsam für die Stadt notwendige Projekte entwickeln. Neben vielen Impulsen habe Helga Breuninger Themen wie Sterbebegleitung, soziale Hilfsdienste für Gastarbeiter der ersten Stunde oder Leben in Mehrgenerationen-Häusern aufgegriffen.

Quelle: Staatsministerium von Baden-Württemberg