ZONTA-Mitglied Rose Marie Stuckert mit Verdienstkreuz geehrt


„Mit der Verleihung eines Ordens soll der Blick auf besonders herausragende Leistungen gelenkt werden“, sagte Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz kürzlich in Moos. Sie händigte Rose Marie Stuckert das von Bundespräsident Horst Köhler verliehene Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus. „Die heutige Feierstunde soll auch den hohen Stellenwert zum Ausdruck bringen, den die Landesregierung dem ehrenamtlichen Engagement beimisst.“

Als Beauftragte für Chancengleichheit der Landesregierung freue sie sich besonders, „eine echte Pionierin der Frauenbewegung auszeichnen zu dürfen“, so Stolz. Rose Marie Stuckert gehörte 1979 zu den Gründungsmitgliedern des ZONTA Clubs Konstanz. ZONTA steht für ehrenhaft handeln, vertrauenswürdig und integer sein. Es ist ein weltweiter Zusammenschluss berufstätiger Frauen, die sich zum Dienst am Menschen verpflichtet haben. Vorrangiges Ziel von ZONTA ist es, die Stellung der Frau im rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen und politischen Bereich zu verbessern.

Frau Stuckert habe früh erkannt, dass sich vieles für Frauen ändern müsse. „Sie haben nicht abgewartet, sondern die Initiative ergriffen“, würdigte die Ministerin. Seit vielen Jahren engagiere sie sich ehrenamtlich “ sei es als Präsidentin oder als Vorsitzende des Sozialausschusses von Zonta. Das „Haus Höri“, eine Einrichtung in der geistig und mehrfach behinderte Kinder betreut und gefördert werden und die „Kinderwohnung“ in Radolfzell, in der das Diakonische Werk Kindern aus benachteiligten Familien nachmittags Betreuungsangebote bietet, gehören ebenso zu ihren Arbeitsschwerpunkten wie das das Projekt „Jugend, Arbeit, Zukunft“, in dem benachteiligte junge Menschen beim Einstieg in das Berufsleben begleitet werden, der integrative Segelverein, in dem Behinderte und nicht behinderte Menschen gemeinsam das Segeln erlernen und segeln sowie das das Frauenhaus in Radolfzell.

Diese außerordentlich vielfältigen Verdienste für junge, benachteiligte oder behinderte Menschen würden nun mit dem Verdienstkreuz auch öffentlich anerkannt. Die Auszeichnung sei ein sichtbares Zeichen des Dankes für beispielhaftes und aufopferungsvolles, weit über das normale Maß hinausgehendes Engagement. „Dadurch werden Leitbilder gesetzt, an denen sich andere orientieren können. Ihr Wirken verdient in hohem Maße Dank und Anerkennung. Uns allen sind Sie ein leuchtendes Vorbild“, würdigte die Ministerin.

Quelle: Ministerium für Arbeit und Soziales