Márta Mészáros erhält Konrad-Wolf-Preis 2017

Berlin. – Die ungarische Regisseurin Márta Mészáros erhält heute den diesjährigen Konrad-Wolf-Preis 2017. Damit wird sie für ihr Werk, das mit zu den bedeutendsten der europäischen Filmkunst zählt, ausgezeichnet.

In ihren Spielfilmen beschreibt die 1931 in Kispest geborene ungarische Regisseurin mit analytischem Blick das Umfeld ihrer filmischen Hauptdarsteller, zumeist Frauen. Sie schildert in ihren Filmen berührende Schicksale ihrer Protagonisten, die aus bedrückenden Verhältnissen in der Familie oder Gesellschaft ausbrechen wollen.

Die mehrfach ausgezeichnete Regisseurin erhielt u.a. für ihren Film Adoption den Goldenen Bären der Berlinale 1975.

Die Ehrung findet statt am Mittwoch, 18. Oktober 2017, um 19:00 Uhr, Hanseatenweg, Studio, in Berlin. Gezeigt wird der Film: Das Mädchen, HU 1968, OmU, Gespräch mit Márta Mészáros; Begrüßung: Jeanine Meerapfel. In deutscher Sprache, Eintritt frei.

Der Konrad -Wolf-Preis, benannt nach dem Filmregisseur und langjährigen Präsidenten der Akademie der Künste der DDR, ist mit mit 5.000 Euro dotiert.

Preisträgerinnen sind bisher Katharina Thalbach, Margarethe von Trotta, Agnès Varda und Nicola Hümpel.
(Quelle: Akademie der Künste)


Weitere Informationen:
www.adk.de


Titelbild: Márta Mészáros © goEast Filmfestival