Mischt das Kukla-Dirndl modisch das Münchner Oktoberfest auf?

Mode kennt keine Grenzen – sagt man so. Das Münchner Oktoberfest ist in dieser Hinsicht ebenfalls ziemlich tolerant und grenzenlos. Doch eines sollte es sein: ein Dirndl für modebewusste Wiesn-Gängerinnen.

Dass der Phantasie kaum dabei Grenzen gesetzt sind, zeigen die Kukla-Dirndl. Erfunden hat diese Outfits die Österreicherin Dr. Stefanie Kukla. In Deutschlands südlicher Nachbarregion hat das wandelbare Kleid im Fernsehen bereits seinen großen Auftritt vor Millionen Publikum (in der österreichischen Version von „Die Höhle der Löwen“) erlebt. Daran will die Modedesignerin nun auch in Deutschland anknüpfen. Das weltweit größte Oktoberfest hat sie dabei fest im Visier.

Die Tragemöglichkeiten sind in der Tat verblüffend: Das Einzelstück – One Size, Doubleface, Reversible ist in unzähligen Styling-Varianten tragbar. So etwa als Dirndl, zum Dirndl oder zur Lederhose. Jedes Einzelstück kann als wandelbares Trachtenkleid nach Belieben mit Dirndlbluse, Unterrock, Clip und Schärpe kombiniert werden.

Übrigens, die Entwicklung des zweifarbigen Gewebes (eine Seite eisblau, eine Seite weiß mit rosa) hat rund 6 Monate gedauert. Anlässe, das Einzelstück zu tragen, gibt es jede Menge. Zur Hochzeit, Taufe, Kirchweih, Waldfeste oder eben zum Oktoberfest – auch wenn’s für angestammte Wiesn-Leut‘ optisch erst mal gewöhnungsbedürftig ist. Doch wem’s gefällt – nun ja, warum nicht!
Brigitte Karch

 

Weitere Informationen:
dirndl.madamekukla.com