Happy Birthday: 50 Jahre Römertopf!

 

 

In den 70-er und 80-er Jahren gehörte es zum guten „Küchen-Ton“, einen Römertopf zu benutzen. Jetzt feiert er ein Comeback.

 

Bildunterschrift (o.): Ente auf traditionelle Art. Foto: © Römertopf

Wir verdanken ihn den alten Römern. Schon Cäsar ließ antike Schmankerl für Kleopatra im Römertopf zubereiten (ist jetzt nicht präzise überliefert, wohl aber wahrscheinlich). In den 50-er Jahren des 20. Jahrhunderts ließ sich der Unternehmer Eduard Bay von römischen Tonbehältern in einem Museum zum Römertopf inspirieren.

Der verwendete Ton stammt aus dem Kannenbäckerland im Westerwald. Hoher Tonerde-Gehalt, feine Körnung und starke Formbarkeit sind beste Voraussetzungen, dass im Römertopf zubereitete Speisen – Braten, Fisch, Gemüse, Eintöpfe, Suppen, selbst gebackenes Brot – gut gelingen.

Bildunterschrift (r.): Römertopf BBQ-Schale. Foto: © Römertopf
 

Zum Jubiläum wurde das Sortiment um feuerfeste dickwandige Modelle aus anthrazit-schwarzer Keramik erweitert. Diese müssen nicht mehr gewässert werden und eignen sich nicht nur für Backofen und Mikrowelle, sondern auch für die Glut eines Lagerfeuers und den BBQ-Grill. Der neue Geflügel-Bräter gart Hühner, Enten, Gänse von bis zu 3 kg Gewicht auch im geschlossenen Kugelgrill. Grillschalen kommen zum Einsatz wenn z.B. Bratensaft aufgefangen oder empfindliche Speisen wie Meeresfrüchte und zarte Fischfilets schonend und indirekt gegrillt werden sollen.
Autorin: Doris Losch

Weitere Informationen:
www.römertopf.de

Titelbild: Mediterraner Schweinekrustenbraten mit Ratatouille und Kartoffelspalten. Foto: © Römertopf