Bachritterburg Kanzach: Suppe – ein Teller voll Glückseligkeit

 

 

 

 

Suppen schmecken uns – ob deftig mit Linsen oder Bohnen im Winter oder kalte Suppen oder Suppen mit frischem Gemüse im Sommer. Im Lauf ihrer Geschichte nahm die Suppe unterschiedliche Bedeutungen an: als Nahrungsmittel der ärmeren Bevölkerung, als Frühstücksspeise, als Eröffnung von großen Menüs.

Im Mittelalter hatten in Europa dicke Suppen und Muse oft die Funktion des warmen Frühstücks. Da man vornehmlich Gerste, Hafer und Roggen anbaute und auch Grünkern röstete, wurde das Getreide zu Schrot vermahlen und in einem Kessel mit Salzwasser verkocht, ähnlich dem heutigen Porridge. Aber auch altes Brot, Gemüse und Fleisch waren beliebte Einlagen. Mit Kräutern aus dem Burggärtle angereichert, einfach ein Hochgenuss für Jung und Alt.

Grund genug für das Bachritter-Team diesem „Alleskönner“ von 13:30 h bis 16:30 h seine Ehre zu erweisen. Um 14:00 h findet wie jeden Sonntag die freie Kurzführung durch die Burg statt.

Weitere Informationen: 
www.bachritterburg.de

 

Titelbild: Im Mittelalter war Suppe kochen die Aufgabe der Hausfrau. Foto: Bachritterburg Kanzach