Margrit Abderhalden: „Schweizer Alpküche“

 

 

 

 

Diese Küche ist währschaft – solide und reell ohne Chichi. Allein die Namen der Gerichte lösen Entzücken aus: Zunne und Nidlechueche, Kabissalat mit Speck (Kabis = Kappes = Kohl), Randensalat (kennen Altbayern als Rana – Rote Bete), Stocktätschil mit Chäs (Kartoffelpuffer mit Käse), Zigerhörnli, Zunne, Fenz, Föölabrot, Fotzelschnitten (Arme Ritter)… Wow!
 

All diese hochinteressanten schwyzerdütschen Ausdrücke stehen für Speisen aus den einfachen und lagerfähigen Lebensmitteln wie Mehl, Zucker, Teigwaren, Kartoffeln, die auf die Alp mitgenommen werden und selbsterzeugten Produkten wie Milch, Alpkäse, Rahm, Butter, Joghurt, Quark.
 

Feinschmeckerisch veredelt werden sie mit absolut biologischen würzigen Wildkräutern, Gemüse, Früchten, Pilzen, hin und wieder etwas Fleisch.

Die Fotos von Veronika Studer wecken sogleich den Wunsch, die Köstlichkeiten mit den exotischen Namen nachzukochen und bei Youtube nach original Schwyzer Klängen zu suchen, auf das Kochen gut gelinge!
 

Über die Autorin: Margrit Abderhalden stammt aus dem Emmental und lebt heute als Bäuerin mit ihrer Familie in Toggenburg (Kanton St. Gallen). Seit 2011 verbringt die Familie mit 90 Kühen, 170 Rindern und einigen Schweinen den Sommer auf der Alp Malbun. Zur Alp gehören eine Käserei und ein „Alpbeizli“, also eine Einkehrmöglichkeit für hungrige Wanderer.

Brikada-Empfehlung: Wir lieben die Schweiz, od’r !!
Doris Losch
 

Margrit Abderhalden: "!Schweizer Alpküche", gebunden, über 100 Farbfotos, 160 Seiten, Euro 29.95, ISBN 978 3 03800 876 7, erschienen im AT Verlag, Aarau/München.

Weitere Informationen:
www.at-verlag.ch
www.naturbuur.ch

 

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