Pfronten: Erste vegatarische Berghütte in den Alpen ganzjährig geöffnet

Mit dem Pachtvertrag habe sie sich einen Kindheitstraum erfüllt, sagt die vierfache Mutter, die aus dem Nachbarort Nesselwang stammt, seit jungen Jahren überzeugte Vegetarierin ist und als Meisterin der Hauswirtschaft auch die Gastronomie von der Pieke auf kennt. Von ihrer Großmutter, die eine Pension betrieb, habe sie ein Ernährungskonzept übernommen, das auf frische, natürliche Kost setze und die Gäste auch innerlich zur Ruhe kommen lasse. Dieses Konzept überzeugte auch die Gemeinde als Eigentümerin der Hütte.

Die kleine, romantische Hündeleskopf-Hütte ist vom Tal aus in knapp einer Stunde zu Fuß zu erreichen. Von der Terrasse aus bietet sich ein Bergpanorama von der Voralpenlandschaft bis zu den Allgäuer, Tannheimer und Ammergauer Alpen. Im Winter ist die Hütte Ausgangspunkt einer beliebten Rodelstrecke hinab ins Tal.

Mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Kinder Johanna und Jonas will Wirtin Silvia Beyer den Ganzjahresbetrieb fortsetzen. Und auch eine weitere Tradition bleibt auf der ersten vegetarischen Berghütte erhalten: "Wir haben geöffnet, wenn unsere Hüttenfahne gehisst ist und die sieht man von vielen Punkten im Tal aus", sagt Silvia Beyer.

Bildtext (o.): Das Bild zeigt den "Antrittsbesuch" von Pfrontens Bürgermeisterin Michaela Waldmann und Tourismusdirektor Jan Schubert bei der neuen Hüttenwirtin Silvia Beyer (Mitte). Foto: Pfronten Tourismus

Weitere Informationen:
www.pfronten.de

Titelbild (v.l.): Pfrontens Bürgermeisterin Michaela Waldmann und Silvia Beyer