Landfrauen begrüßen Änderungen im Schulobstprogramm

Das hätte zur Folge, dass die Länder künftig weniger Geld zum EU-Schulobstprogramm beisteuern müssen. Der Anteil der Länder soll dabei von 50 Prozent auf 25 Prozent gesenkt werden. In Krürze wird erwartet, dass der Deutsche Bundestag dieser Gesetzesänderung zustimmt. „Das wäre ein gutes Signal für unsere Kinder“, betont Landesbäuerin Anneliese Göller. Bereits im Schuljahr 2014/2015 sollen die bayerischen Grundschülerinnen und Grundschüler davon profitieren.

Für viele Kinder ist Obst kein täglicher Nahrungsbestandteil mehr. „Ein unverantwortlicher Zustand in einer Gesellschaft des Überflusses“, sagt Göller. „Wir Landfrauen befürworten eine ausgewogene, kindgerechte Schulverpflegung. Dazu gehört auch der regelmäßige Verzehr von Obst und Gemüse.“ Im Schuljahr 2012/2013 haben laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft 918.582 Kinder in Deutschland vom EU-Schulobstprogramm profitiert.

Künftig will die Europäische Kommission die Programme „Schulmilch“ und „Schulobst“ zusammenlegen und so die Abgabe von frischem, unverarbeitetem Obst und Gemüse sowie von Trinkmilch unterstützen. Im Rahmen der pädagogischen Aufbereitung soll auch die Ausweitung auf andere Produkte wie Joghurt oder verarbeitetes Obst möglich sein. 
(Quelle: bbv)

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Titelbild: Landfrauen begrüßen Änderungen im Schulobstprogramm. Foto: © M.E._pixelio.de