Öko-Test mit Kaffee-Test


Wesentlicher Kritikpunkt bei Kaffee, so eines der wichtigsten Ergebnisse, ist, dass Kaffee oftmals zu hoch mit Acrylamid belastet ist. Durch das Rösten der Kaffeebohnen bei über 200 Grad entstehen nicht nur das typische Röstaroma, sondern auch unerwünschte Stoffe wie Acrylamid. Diese Substanz hat sich im Tierversuch als krebserregend und erbgutschädigend erwiesen, was wahrscheinlich auch für den Menschen gilt. Das Labor fand in acht Marken einen erhöhten Gehalt.

Weiterhin bemängeln die ÖKO-Test Tester, dass einige Produkte, die sich auf der Verpackung als fair darstellen, ganz schön unfair sein können. Dies bezieht sich darauf, dass manche Hersteller dne Erzeugern keine Mindestpreise oder eine gesicherte Vorfinanzierung der Ernte garantieren. Genau dies wäre aber die Voraussetzung, um ein Kaffeeprodukt mit dem Fair-Label auszuzeichnen.

Doch es gibt auch Positiv zu berichten: Arabicakaffee ist im Test stets korrekt gekennzeichnet. Die Kunden können den Herstellerangaben vertrauen, dass der Kaffee aus 100 Prozent Arabica-Bohnen besteht: Die Analyse zeigte, dass bei den 23 getesteten Produkten immer genügend Bohnen dieser Sorte enthalten waren.

Das ÖKO-TEST-Magazin Oktober 2012 gibt es seit dem 28. September 2012 im Zeitschriftenhandel.

Weitere Informationen:
www.oekotest.de
(Der Link wurde am 01.10.2012 getestet.)