brikada-Rundgang zur Kulinaria & Vinum Augsburg (Nachbericht / brikada TV)


Zum Auftakt präsentierte Nourdin Hafed am Stand der Allgäuer-Käse-Alm verschiedene bayerische Käsesorten. Besonders angetan zeigten sich die Besucher von Schnittkäsen, die mit frischen Kräutern, Wiesenblumen oder Gewürzen verfeinert sind.

Michael Karanez von Grill-Master-Chief begeisterte seine Zuhörer nicht nur durch seine mitreißende Erzählkunst, sondern auch durch sein Fachwissen. Er sprach über direktes und indirektes Grillen und verriet einige Tricks und Kniffe, wie man wirklich Leckeres vom Grill zaubern kann. Absoluter Geschmackshöhepunkt: eine mit hauchdünnen Boden gegrillte Pizza!

Bei Tartuffli’s Naturwaren gab es eine unglaublich breite Palette verschiedenster Kartoffelsorten zu bestaunen. Unter den Raritäten befanden sich etwa Moorkartoffeln, Heidekartoffeln oder Inselkartoffeln. Es fehlten weder die alte Sorte Bamberger Hörnchen aus Franken noch die gute alte Kartoffelsorte Sieglinde.

Kaffeefreunde kamen bei der Murnauer Kaffeerösterei voll auf ihre Geschmackskosten. Barista Adriana Adinolfi plauderte über die verschiedensten Kaffeespezialitäten. Sie verdeutlichte, das frisch gerösteter Kaffee eines der Geheimnisse guten Kaffees ist.

Sanfte Trommelmusik empfing der brikada-Rundgang-Teilnehmer am Stand von Little Zim. Dort durfte afrikanische Kunst aus Zimbabwe bewundert werden. Franz-Ludwig Keck, der lange Jahre dort lebte, bringt seit 2001 die Kunst Afrikas nach Deutschland. Neben Steinskulpturen beeindruckten auch Holzskulpturen und Textilarbeiten.

Am Stand der Weißenhorner Molkerei GmbH gab es zahlreiche Milchprodukte zum Verkosten. Sei es das Bircher Müsli Herbstmärchen oder Tiramisu – die Produkte dieser Milch Manufaktur trafen genau die Geschmacksnerven der Besucher.

Vom hervorragenden Geschmack war man auch am Stand des Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte e.V. (VSR) angetan. Hier stieg die Spannung, als es hieß, mit Ananas gefüllte Pfannkuchen zu flambieren. Ein Original südamerikanischer Rum (mindestens 40% Volumen) sorgte für ein beeindruckendes Erlebnis – vor allem auch optisch!

Den Abschluss des brikada-Rundgang bildete die Brauerei S. Riegele. Hier erlebten die Teilnehmer einen außergewöhnlichen Biergenuss, nämlich das Bierstacheln. Dabei handelt es sich um eine alte Herstellungstechnik: in einem mit dunklen Doppelbock halb gefülltem Bierglas wird ein erhitzter Metallstab, der so genannte Bierstachel, hinein getaucht. Dadurch wird der Restextrakt im Bier karamelisiert. Das Bier erhält somit einen ganz besonderen Geschmack.

Viel Beifall gab es am Ende des brikada-Rundgangs für das Team der TMS Messen-Kongresse-Ausstellungen GmbH, Peggy Michel und Martin Öhmigen. Beide hatten zuvor die Route entsprechend vorbereitet.

Weitere Informationen:
www.augsburger-kulinaria.de

(Der Link wurde am 20.11.2010 getestet.)