aid: Kürbisse richtig auswählen und lagern


"Kunden stellen häufig die Frage, ob es sich um einen Zier- oder einen Speisekürbis handelt. In vielen Fällen handelt es sich um Speisekürbisse, die oft sehr hübsch aussehen. Nur wenige Sorten sind reine Zierkürbisse und somit nicht genießbar", so Kürbisanbauerin Britta Bötel aus Börßum in Niedersachsen.

Zierkürbisse enthalten den giftigen Bitterstoff Cucurbitacin, der beim Verzehr Bauchschmerzen und Übelkeit verursacht, sind also nur als Dekoration zu gebrauchen. Besonders schöne Speisekürbisse sind im Herbst die Sorten "Lil Pumkemon", "Jack be Little", "Stripetti" und der Kappen-Kürbis (auch Türkenturban oder Bischofsmütze genannt). "Jeder Speisekürbis kann roh gegessen werden, aber nicht jeder schmeckt.

Leckere Sorten für Rohkostsalate sind der creme-grün-gestreifte Sweet Dumpling mit einem süßlich-feinen Maroni-Aroma, oder der süßlich-fruchtige Hayato, so Britta Bötel, die auf ihrem Hof rund 70 Kürbis-Sorten anbaut.

Doch woran erkenne ich eigentlich, wann ein Kürbis reif ist? Ganz einfach: "Ob ein Kürbis ausgereift ist, erfährt man am besten durch Klopfen. Klingt der Kürbis hohl und gibt auf Fingerdruck nicht nach, ist er reif. Auch verholzte Stiele und harte Schalen können ein Zeichen für Reife sein."

Weitere Informationen:
www.aid.de

Bildunterschrift: Kürbis-Ensemble. Foto: Brigitte Karch

(Der Link wurde am 13.10.2010 getestet.)