Kloster-Geheimnissen auf der Spur…


Was sie jedoch in ihren Küchen, Back- und Braustuben herstellten, das wurde stets auch geheimgehalten. Meist erst Jahre später drangen die wohlgehüteten Rezepturen nach "draußen". Heute bleibt die traditionelle Geheimniskrämerei vor allem der Vorweihnachtszeit vorbehalten. Drum: machen wir’s doch mal den Patres nach “ mit dem "Klostergeheimnis" zu frischen Oblaten-Lebkuchen, deren Rezepturen übrigens heute noch von den bayerischen "Lebküchnern" wie ein Schatz gehütet werden.

"Klostergeheinmnis"

Zutaten für 1 Portion:
2 cl grüner Bananenlikör, 2 cl gelber Klosterlikör, 2 cl flüssige Sahne. Variante: 2 cl gelber Bananenlikör, 2 cl grüner Klosterlikör, 2 cl flüssige Sahne.

Zubereitung:
Den Bananenlikör, dann den Klosterlikör und dann die Sahne nacheinander “ ohne zu rühren oder zu schütteln “ vorsichtig in ein hohes, schmales Cocktailglas (Stengelglas) geben. Die Zutaten sollen sich möglichst nicht vermischen. Man läßt sie daher ganz langsam, am besten über einen kleinen Löffel, den man mit der Rückseite nach oben in das Glas hält, hineinfließen. Den Cocktail mit Trinkhalm servieren.

Tipp: Damit die Zutaten sich nicht vermischen, sollten sie nicht gekühlt sein; auch muß stets der schwerste Likör (Bananenlikör), der am meisten Zucker und am wenigsten Alkohol enthält, zuerst eingefüllt werden.
Zum "Klostergeheimnis" schmecken Nuß- und Schokolebkuchen ebensogut wie Oblaten-Lebkuchen mit Zuckerglasur./brä

Foto: Publipress