VerbraucherService Bayern: Trans-Fettsäuren- schlecht fürs Herz und bei Kinderwunsch


Wenn die Temperaturen kälter werden, steigt der Absatz von frittierten Lebensmitteln, Schmalzgebäck oder Keksen. "Doch gerade in diesen Lebensmitteln stecken oft so genannte Trans-Fettsäuren", warnt Gisela Horlemann, Ernährungsspezialistin beim VerbraucherService Bayern im KDFB. Diese können sich ungünstig auf die Gesundheit auswirken. Trans-Fettsäuren sind ungesättigte Fettsäuren, die bei der industriellen Verarbeitung von Fetten und Ölen entstehen. Dies ist beispielsweise bei der Fetthärtung der Fall, wenn aus flüssigem Öl streichfähige Margarine hergestellt werden soll. Auch durch starkes Erhitzen von Fetten und Ölen beim Braten und Backen können sich diese Fette bilden.

Die negativen Auswirkungen von Trans-Fettsäuren auf den Stoffwechsel sind eindeutig belegt. Trans-Fettsäuren erhöhen das "schlechte" LDL-Cholesterin im Blut und senken gleichzeitig das "gute" HDL-Cholesterin. Dadurch steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis auf das Dreifache. Ein hoher Anteil an Trans-Fettsäuren in der Ernährung ist oft auch die Ursache einer ungewollten Kinderlosigkeit. Darauf weist eine neue Untersuchung hin. "Leider müssen Trans-Fettsäuren nicht deklariert werden", informiert Erni Sandtner, Diätassistentin beim VerbraucherService Bayern im KDFB ". Aber Angaben auf der Zutatenliste wie "enthält gehärtete Fette" oder "pflanzliches Fett, z. T. gehärtet" weisen auf das mögliche Vorhandensein von Trans-Fettsäuren hin. Wer sicher gehen will, sollte deshalb selten frittierte Lebensmittel wie Pommes frites, Chips oder Geflügelnuggets essen.

Weitere Informationen:
www.verbraucherservice-bayern.de und VerbraucherService Bayern im KDFB, Dachauerstr. 5, 80335 München, Tel. (089)596278.

(Der Link wurde am 18.12.2007 getestet.)