Heim+Handwerk: Adventliches aus der „Gläsernen Backstube“ der Konditoren (Nachbericht)


Schon beim Betreten der Messehallen verriet der verführerische Duft, dass auch zur diesjährigen Heim+Handwerk die bayerischen Konditoren mit ihrer „Gläsernen Backstube“ und dem Kaffeehausbereich vertreten waren. Besonders interessant war die große Schaubackstube, in der die zahlreichen Konditormeisterinnen und -meister eifrig produzierten. Wie magisch zog es die Besucher an, denn so mancher von ihnen deckte sich rechtzeitig vor dem Nikolaustag und den Adventstagen mit leckerem Weihnachtsgebäck wie Stollen, Keksen oder Baumkuchen ein. Wie immer fanden die Nikoläuse, mit aus Zuckerguss beschrifteten Wunschnamen reißenden Absatz. Fasziniert zeigten sich Eltern und Kinder etwa von der aufwändigen Baumkuchenherstellung, die heutzutage nicht mehr häufig in Konditoreien anzutreffen ist und damit immer mehr zu einer ganz besonderen Spezialität wird.

Doch was nutzt die Produktion all dieser herrlichen, so köstlich schmeckenden Leckereien, wenn sie nicht auch entsprechend anregend und mit fachlichen Auskünften begleitet verkauft werden! Die Konditoren-Innung Altbayern und Franken setzte auch diesmal wieder fleißige und tüchtige Fachverkäuferinnen ein, die sich um alle Kaufwünsche des Publikums umsichtig kümmerten. Ebenso hatten die Bedienungen im Kaffeegeschäft alle Hände voll zu tun, um den Gästen einen rundum angenehmen Kaffeehaus-Aufenthalt zu ermöglichen.

Dass das Konditorenhandwerk auf lebhaftes Interesse bei jungen Menschen stößt, bewiesen die zahlreichen Fragen rund um den Konditorenberuf. Hier mochten die in den vergangenen Wochen verstärkt in den Medien veröffentlichten Berichte über die Chancen und Aufstiegsmöglichkeiten in der Konditorenbranche mit beigetragen haben.

Bild: Die vier Konditorei-Fachverkäuferinnen hatten während der neuntägigen Messe Heim+Handwerk am Stand der Konditoren-Innung alle Hände voll zu tun. Aber ein Lächeln fürs Foto war noch allemal drin… Foto: Brigitte Karch