Leckere Kürbis-Variationen


Von den rund 800 existierenden Kürbissorten eignen sich zum Einmachen, Einkochen oder Einlegen am besten Sorten mit weichem Fruchtfleisch. Grundsätzlich gilt beim Einmachen: je pektinreicher die verwendete Frucht, desto kürzer ist die Kochzeit. Der Kürbis mit seinem recht niedrigen Pektin-Gehalt muss deshalb etwas länger köcheln. Chutneys werden mit Essig, Zucker und Gewürzen so lange gekocht, bis die Flüssigkeit verdampft und die Zutaten weich sind und zerfallen.

Gewürzt werden sie mit Zwiebeln, Knoblauch, Salz und Pfeffer, Ingwer, Nelken, Chili, Zimt, Honig und Wein. Ein würziges Kürbis-Chutney oder Kürbis süß-sauer schmeckt köstlich als Beilage zu Fleisch und Fisch. Dank seiner sämigen Konsistenz ist der Kürbis auch hervorragend für Konfitüren, Marmeladen, Gelees, Mus oder Kompott geeignet. Kürbis im Glas ist besonders reizvoll in Kombination mit Äpfeln und Quitten. Dabei gibt Gelierzucker den Kürbis-Kreationen die richtige Konsistenz, sorgt für die optimale Süße und außerdem für lange Haltbarkeit.

Im Ganzen und ungekocht hält sich ein Kürbis; kühl und trocken gelagert, mehrere Monate, in Stückchen sollte er binnen einer Woche verzehrt werden. Zum Einfrieren eignet sich nur gekochtes Kürbis-Mus. Es hält sich bei -18 Grad C mindestens sechs Monate.

Quelle: Text und Foto CMA Zucker