CMA: Stets gut Kirschen essen


Fruchtig-süß oder säuerlich-frisch “ Kirschen schmecken nicht nur pur, auch in saftigen Kirschkuchen bis hin zu cremigem Kirsch-Eis sind sie ein Renner. Rund ein Kilo Kirschen nascht jeder Bundesbürger im Schnitt pro Jahr, Kirschen im Glas inklusive. Als Sauerkirschenernteland Nummer Eins gilt Rheinland-Pfalz, gefolgt von Sachsen und Thüringen. Bei den Süßkirschen führt Baden-Württemberg vor Niedersachsen und Bayern die Hitliste an.

Ein Zeichen von Frische ist die Farbe des Stiels. Dieser sollte grün und fest mit der Kirsche verankert sein. Obst-Experten empfehlen, Kirschen im Gemüsefach des Kühlschranks höchstens zwei bis drei Tage zu lagern und den Stiel erst nach dem Waschen abzuzupfen, damit das Aroma nicht ausgewaschen wird.

Vor allem die festen, großfruchtigen, dunkelroten Süßkirschen liegen bei den Verbrauchern im Trend. Doch auch die rotbunten Sorten sind eine Versuchung wert, die es in großer Anzahl gerade unter den alten, regionalen Sorten gibt. Dazu zählt beispielsweise eine früh reifende, leuchtendrote und hell gestrichelte Herzkirschsorte mit zarter Haut. Viele halten diese Kirschvarianten aufgrund ihrer helleren Farbe für unreif, doch sie weisen bereits das volle Aroma auf.

Je nach Reifezeit werden so genannte Kirschwochen unterschieden. In jeder Woche werden andere Sorten reif “ gerade bei den Süßkirschen bringt das viel Abwechslung. Bei den Sauerkirschen deckt die Schattenmorelle 80 bis 90 Prozent des Anbaus ab. Mit ihr ist eine alte Sorte auf dem Gipfel ihrer Karriere: Sie wird bereits in Schriften aus dem Jahr 1650 erwähnt.

Quelle: CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH

Weitere Informationen: www.cma.de

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