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Artikelbild: MIDAS Marsh Chapeau Audrey COVER SKAL.jpg

June Marsh: Audrey Hepburns Hüte

Die Taktzahl weiblicher Herzen wechselt in eine höhere Frequenz. Hepburns Hüte sind einfach ein Gedicht.

Alle Designer von Weltruf, allen voran Givenchy, aber auch Dior, Balenciaga etc. rissen sich in den 50-er, 60-er und 70-er Jahren darum, für den kapriziösen Weltstar einen Hut zu entwerfen.

Keine andere Diva setzte Kopfbedeckungen so gekonnt in Szene wie sie, ob als Holly Golightly - wer hätte nicht sofort die legendären Aufnahmen aus „Frühstück bei Tiffany“ vor Augen mit der unter ihrem breitkrempigen Chapeau du Matin hervorlugenden Audrey - oder als „My Fair Lady“ Eliza Doolittle in Ascot.

Es darf ruhig von Kunst am Kopf gesprochen werden. Die andererseits nicht allzu ernst genommen werden sollte – so manches Augenzwinkern stellt sich ein, etwa beim Betrachten zweier Seidengebilde, die ein wenig an die aufgerüschten Badekappen im städtischen Hallenbad erinnern, sowie beim Anblick eines – wie die Bildunterschrift bemerkt – „schaufelförmigen Hutes mit Band, Blume und Früchten“ … irgendwie kommt der Gedanke an einen frisch gebackenen Pfannkuchen auf. Ein Cocktailhütchen in Form einer riesigen blauen Glockenblume mit Perlen und Strass als Staubgefäße dagegen können wir uns durchaus auf dem Kopf von Duchess Kate vorstellen.

Alle Aufnahmen stammen von Legenden der Fotokunst wie Cecil Beaton, Dennis Stock, Howell Conant, Terry O’Neill, Bud Fraker und Bob Willoughby.

Brikada-Empfehlung: Eine Augenweide und ein Muss für alle Besucherinnen der weltgrößten Hutmodenschau „Mut zum Hut“ in Neuburg/Donau (22.-24.9. 2017).
Autorin: Doris Losch

June Marsh: Chapeau – Audrey Hepburns Hüte , gebunden, Fadenheftung, 128 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Euro 29.90, ISBN 978 3 03876 116 7, erschienen im Midas Verlag, Zürich.


Weitere Informationen:
http://supr.com/midasverlag

2017-06-14

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